{"id":7542,"date":"2026-04-12T12:25:19","date_gmt":"2026-04-12T10:25:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/?post_type=docs&#038;p=7542"},"modified":"2026-04-12T12:31:30","modified_gmt":"2026-04-12T10:31:30","slug":"ein-neuer-lebensabschnitt-sf-1-1","status":"publish","type":"docs","link":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/?docs=kurzgeschichten-by-leviathan\/sacred-flames-1-1\/ein-neuer-lebensabschnitt-sf-1-1","title":{"rendered":"Ein neuer Lebensabschnitt (Sacred Flames 01)"},"content":{"rendered":"\n<p>Wir schreiben das Jahr 2049 Melissa war gerade 24 geworden und an der Oxford University angenommen worden. Ihr Eltern waren sehr stolz, dass Ihre Tochter die Familientradition in Oxford fortf\u00fchrte. Immerhin hatte auch Ihr Vater Jesper dort seine Abschl\u00fcsse gemacht. Nat\u00fcrlich arbeitete dieser nicht mehr als Wissenschaftler, sondern f\u00fcr die Polizeibeh\u00f6rden. Melissa war die Tochter des bekannten Jesper Jones und seiner Frau Melinda Jones.<\/p>\n\n\n\n<p>Melissa Jones wurde am 12.6.2025 geboren. Nun 24 Jahre sp\u00e4ter arbeiteten Ihre Eltern immer noch f\u00fcr die Polizei. Eigentlich wollten Sie sich in Rente begeben aber Ihr Vater war ein Workaholic.<\/p>\n\n\n\n<p>Melissa war in einem Polizistenhaushalt aufgewachsen und so waren Ihre Hobbies Kampfsport und Schie\u00dfen in einem Sch\u00fctzenverein gewesen.&nbsp;Unerwarteterweise war jedoch nicht Ihr Vater, sondern Ihre Mutter daf\u00fcr verantwortlich, da sie ihre Tochter in die entsprechenden Vereine mitgenommen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Abgeschreckt durch Ihre Hobbies waren die meisten Jungs nicht an Ihr interessiert. Dabei war Melissa eine wirklich h\u00fcbsche junge Frau mit einer sehr sportlichen Figur und langen roten Haaren. Sie war sehr beh\u00fctet aufgewachsen und bekam auch heute noch alles von Ihren Eltern, was Sie sich w\u00fcnschte. Manchmal w\u00fcnschte Sie sich jedoch, dass dies nicht so ist denn vieles war zu leicht und sie wollte ja auch gerne auf eigenen Beinen stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Universit\u00e4t w\u00fcrde Ihr dabei helfen dachte Sie lange, doch niemand hatte Sie darauf vorbereitet Ihren Eltern zu erkl\u00e4ren, dass Sie ins Wohnheim ziehen wollte und nicht in eine von Ihren Eltern finanzierte Wohnung. Melissa wollte wie alle andere Studenten und Studentinnen leben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gespr\u00e4ch war kurz, denn Sie hatte nicht den Mut dies unter sechs Augen zu t\u00e4tigen, sondern schrieb Ihren Eltern nur einen Brief den Sie in der K\u00fcche liegen lies.<\/p>\n\n\n\n<p>Lieber Papa, liebe Mama,<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin Euch sehr dankbar f\u00fcr alles, was Ihr f\u00fcr mich tut. Doch diesmal will ich es wie alle anderen Menschen machen. Ich habe mir ein Zimmer in einem Studentenheim gemietet und einen Nebenjob organisiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Bitte akzeptiert meine Wahl. Wenn Ihr dies lest, bin ich bereits in Oxford und beziehe mein Zimmer. Meine neue Telefonnummer werde ich Euch in den kommenden Tagen schicken.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich liebe Euch<\/p>\n\n\n\n<p>Eure Meli<\/p>\n\n\n\n<p>Sie legte den Brief ab, nahm Ihren Koffer und ging aus dem Haus. Das Taxi zum Bahnhof wartete bereits.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war bereit sp\u00e4ter Nachmittag als Melissa Jones an der Oxford University ankam. So hatte Sie genug Zeit Ihr Zimmer im Studentenheim zu beziehen und sich auf die Erstsemester Einf\u00fchrung am kommendem Tage vor zu bereiten. Melissa war sehr stolz auf Ihre Wahl immer hin h\u00e4tte Sie sich auch komplett von Ihren Eltern bezahlen lassen k\u00f6nnen. So aber konnte Sie f\u00fcr sich selber sorgen und die Studiengeb\u00fchren w\u00fcrden eh von Ihren Eltern bezahlt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn auch wenn Sie gerne eigenst\u00e4ndig alles finanzieren wollte, war dies beiden Studiengeb\u00fchren einfach nicht m\u00f6glich mit Ihren kleinen Job im Caff\u00e8.<\/p>\n\n\n\n<p>Melissa packte Ihre Sachen in Ihr neues Zuhause und verlies dies direkt wieder. Sie wollte sich noch bei Ihrem Nebenjob melden immerhin hatte Sie sich ja noch nicht pers\u00f6nlich vorgestellt. Vom Studentenheim bis zum Caff\u00e8 war es ein Fu\u00dfweg von 15 Minuten. Es war ein kleines altmodisches Geb\u00e4ude dachte Melissa, als Sie vor der Lokation angekommen war. Eingebettet in alt englische Fachwerkh\u00e4user war in dem gr\u00f6\u00dferen der drei Altbauten ein kleines Bistro und Caff\u00e8 verwirklicht worden. Es hatte einen guten Ruf bei den Studenten und auch die \u00f6rtlichen Anwohner gingen gerne hier auf einen Kaffee oder einen Tee trinken. Melissa hatte den Job durch Zufall im Internet gefunden und sich direkt beworben. In der Zusage stand Sie sollte sich bei einem Mitarbeiter namens Jack melden, welcher Sie einarbeiten w\u00fcrde und Ihr alles zeigt, was Sie wissen m\u00fcsse. Kein Termin stand in dieser Email auch keine Mobile Nummer, mit der Sie Jack h\u00e4tte erreichen sollen. Also hatte Sie sich vorgenommen direkt am ersten Tag in Oxford das Gesch\u00e4ft zu besuchen und sich vor zu stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem mulmigen, aber erfreuten Gef\u00fchl betrat Sie den Laden und schaute sich erst einmal in Ruhe um. Rustikale M\u00f6bel und sch\u00f6n gestaltete kleine Nischen in denen die Kunden sich zur\u00fcck ziehen konnten. Alles in dem Laden schrie nach setzt Dich hin und genie\u00df etwas Zeit mit Kaffee und Kuchen. Melissa hatte die richtige Wahl getroffen besser h\u00e4tte Sie es nicht treffen k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Entschuldigen Sie m\u00f6chten Sie einen Tisch? Kann ich Ihnen helfen? Wurde Sie pl\u00f6tzlich angesprochen. Der Sprecher war ein junger Mann in Ihrem Alter, anscheinend auch eine Studentische Kraft. Er war modern und hip gekleidet, doch nicht so hip dass es nicht in den Laden passte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Entschuldigung \u00e4hhm ich wollte zu Jack und mich vorstellen. Mein Name ist Melissa Jones ich habe hier einen Studentenjob bekommen und bin heute in Oxford angekommen. Antwortete Melissa.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein L\u00e4cheln \u00f6ffnete das freundliche Gesicht des jungen Mannes noch mehr. Ja dann Willkommen Melissa ich bin Tom und Jacks Bruder uns geh\u00f6rt dieses Gesch\u00e4ft. Ich bin genauso Student wie Du. Mein Bruder hingegen k\u00fcmmert sich nur noch um den Laden seid, dem unsere Eltern in Rente sind. Ich bring Dich gleich mal nach hinten ins B\u00fcro zu Ihm. Antwortete Tom Longlay.<\/p>\n\n\n\n<p>So vertraute Sie sich Tom an und sie gingen gemeinsam ins B\u00fcro wo Jack gerade dabei war Feierabend zu machen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Jack ich bring Dir hier unsere neue Mitarbeiterin Melissa, ich glaube Sie hat nicht mal Ihre Sachen ausgepackt. Scherzte Tom er wusste nicht, wie wahr seine Aussage war.<\/p>\n\n\n\n<p>Ah Ms Jones, ich hoffe es ist f\u00fcr Sie ok wenn auch wir uns beim Vornamen nennen. Ich bin Jack und mir und meinem Bruder geh\u00f6rt dieses Gesch\u00e4ft. Ich freue mich sehr Dich bereits an Deinem ersten Tag in Oxford hier zu begr\u00fc\u00dfen. In Deiner ersten Woche hier wirst Du nicht zur Arbeit eingeteilt. Du wirst zu viele Veranstaltungen haben und auch erstmal Dein Studium regeln m\u00fcssen. Danach die Woche werden wir uns dann hier treffen. Du kannst einfach ohne Termin erscheinen aber bis sp\u00e4testens am Mittwoch solltest Du hier gewesen sein. Denn da arbeite ich die Schichtpl\u00e4ne aus. Des Weiteren bezahle ich Dir die ersten zwei Wochen mit 50% des normalen Gehaltes, ohne das Du anwesend sein musst. Erkl\u00e4rte Jack Ihr in einem kurzen Monolog.<\/p>\n\n\n\n<p>Danke Jack das freut mich sehr. Dein Bruder hatte Recht ich habe nicht mal meine&nbsp;&nbsp;Sachen ausgepackt, sondern bin direkt hier zu Euch gekommen. Sagte Melissa leicht peinlich ber\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie unterhielten sich noch eine Weile und Jack zeigte Ihr schon einmal den Laden. Danach lud er Sie ein sich einen Tisch auszusuchen und es sich gem\u00fctlich zu machen alles, was Sie essen und trinken wolle ginge heute auf seinen Deckel wie er sich ausdr\u00fcckte.<\/p>\n\n\n\n<p>Melissa nahm das Angebot dankend an denn immerhin musste Sie ja noch Ihr Zimmer einrichten und einkaufen sollte Sie auch, aber daf\u00fcr war es bereits zu sp\u00e4t. So bestellte Sie sich bei Tom einen Early Grey, eine St\u00fcck Kirschkuchen und sp\u00e4ter noch ein belegtes Br\u00f6tchen, welches Sie mit nach Hause nahm.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war bereits 22 Uhr als Melissa wieder ins Studentenheim kam. Die T\u00fcr war geschlossen und so musste Sie erst einmal nach den Schl\u00fcsseln suchen.&nbsp;&nbsp;Das Licht vor der Eingangst\u00fcr war nicht so gut wie gedacht, denn Melissa konnte kaum was sehen in Ihrer Tasche. So dauerte es fast zehn Minuten, bis Sie den Schl\u00fcssel in der Hand hielt. Genau in diesem Moment ging die T\u00fcr auf und ein \u00e4lterer Herr verlie\u00df das Haus. Schnell sprang Sie durch die T\u00fcr und ging in den zweiten Stock, wo Ihr Zimmer lag.<\/p>\n\n\n\n<p>22:20 Melissa war in Ihrem neuem Zuhause und sah sich die Kartons und das Zimmer zum ersten Mal genauer an. Es war nicht so gro\u00df wie bei Ihren Eltern, aber es w\u00fcrde reichen. Eine kleine Einbauk\u00fcche war auch vorhanden und ein Bad mit Badewanne. Besser als erwartet, dachte Sie und ging an die ersten Kartons Sie musste alles noch verr\u00e4umen, denn Irgendwo waren die Bettw\u00e4sche wie auch die Kissen und die Decke f\u00fcrs Bett verpackt. Die Matratze hatte Sie bereits vor zwei Tagen hier her geschickt und der Hausmeister hatte Sie f\u00fcr Sie bereits ausgepackt und aufs Bett gelegt. Es dauerte allein 2 Stunden die K\u00fcche und den Wohnbereich fertig zu bekommen so war es bereits kurz nach 0 Uhr und Melissa war wirklich fertig. Drei Kartons mit der Aufschrift Schlafzimmer waren noch zu verr\u00e4umen und dann w\u00e4re Sie offiziell eingezogen.<\/p>\n\n\n\n<p>5:00 der Wecker klingelte und Melissa sprang vor Schreck aus dem Bett. Das Zimmer war fertig. Naja bei diesem Studentenzimmer handelte es sich eigentlich um eine kleine Wohnung. Immerhin gab es einen Schlafraum, ein Wohn- und Kochbereich und ein Bad.<\/p>\n\n\n\n<p>Langsam und leicht ger\u00e4dert, wegen zu wenig Schlaf, stand Sie auf und ging ins Bad, um sich fertig zu machen. Sie hatte Tom versprochen um 6 zum Fr\u00fchst\u00fcck im Bistro zu sein und dann mit Ihm zusammen zur Einf\u00fchrungsveranstaltung zu gehen. Tom fing auch mit seinem Studium in alten Sprachen an. Melissa hingegen hatte sich f\u00fcr Journalistik und Kriminologie eingeschrieben. Letzteres stand gar nicht im Vorlesungsverzeichnis, dank Ihres Vaters konnte Sie diese aber besuchen. So richtig hinterfragt hatte Melissa nicht und w\u00fcrde dies auch nicht. Sie war froh hier zu sein und ein neuen Abschnitt Ihres Lebens hier zu starten. Es w\u00fcrde eine aufregende und spannende Zeit werden. Aber auch eine sehr arbeitsreiche und stressige Zeit werden. Doch Melissa freute sich auf beides.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zeit rannte Ihr davon, als Melissa aus dem Bad kam war es bereits 5:45 am Morgen. Sie zog sich schneller an als gewohnt und lie\u00df das Schminken f\u00fcr heute einmal sein. Der subjektive Betrachter w\u00fcrde Melissa auch ohne Schminke als eine \u00fcberdurchschnittlich h\u00fcbsche Frau bezeichnen, Ihr war dies bewusst und so war sie fein damit auch mal ungeschminkt vor die T\u00fcr zu gehen. Als Sie das Studentenheim verlies waren es noch zehn Minuten bis Sie zum Fr\u00fchst\u00fcck erscheinen sollte und Sie hatte nicht vor zu sp\u00e4t zu sein. Somit beschleunigte Sie Ihren Gang und schlenderte nicht wie am gestrigen Tage durch die Gegend.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Als Sie das Bistro erreichte, sa\u00dfen schon die ersten G\u00e4ste im Au\u00dfenbereich und fr\u00fchst\u00fcckten. Es waren durchweg \u00e4ltere Personen, man k\u00f6nnte fast denken alle Professoren der Uni w\u00fcrden hier Ihr Fr\u00fchst\u00fcck einnehmen. Der Innenbereich war aber noch geschlossen. Jack veranstaltete zu jedem neuem Semester ein Willkommens Fr\u00fchst\u00fcck f\u00fcr seiner Familie und die Angestellten. Daher war eine gro\u00dfe Tafel im Innenbereich aufgebaut an der auch nur noch zwei Pl\u00e4tze frei waren. Tom wartete drau\u00dfen auf Sie.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Guten Morgen Melissa, schein sp\u00e4t geworden zu sein bei Dir oder sollte ich fr\u00fch sagen. Grinste er Melissa an.<\/p>\n\n\n\n<p>Guten Morgen Tom, ja es war so halb vier und um f\u00fcnf ging der Wecker. Ich freue mich daher nun auf ein gutes Fr\u00fchst\u00fcck. Erwiderte Sie.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammen gingen Sie ins Bistro und Tom stellte Ihr alle Anwesenden vor. Das Fr\u00fchst\u00fcck war reichlich und wirklich sehr gem\u00fctlich. In Melissa formte sich der Gedanke, dass Sie dies ruhig \u00f6fter haben d\u00fcrfte.<\/p>\n\n\n\n<p>Um acht Uhr gingen Tom und Sie dann zur Erstsemester Einstiegs Veranstaltung. Hier wurden den neuen Studenten*innen die Uni gezeigt wie auch alle M\u00f6glichkeiten aber auch die entsprechenden Pflichten aufgezeigt. So galt zum Beispiel in allen Studentenheimen auf dem Campus eine Nachtruhe ab 21 Uhr. Ab 22 Uhr waren die Eingangst\u00fcren abgeschlossen.&nbsp;&nbsp;Die fr\u00fchste Vorlesung begann um 8:00 und die sp\u00e4teste um 20 Uhr.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Melissa schrieb sich viel mit, denn Sie w\u00fcrde es sich nie alles auf einmal merken k\u00f6nnen. So flog der Tag dahin mit noch mehr Infos und noch mehr Notizen.<\/p>\n\n\n\n<p>17:00 die Veranstaltung endete und Melissa ging direkt ins Studentenheim. Sie hatte Tom an einem nicht zu bestimmenden Punkt des Tages aus der Sicht verloren.<\/p>\n\n\n\n<p>In Ihrer Wohnung angekommen legte Sie sich auf die Couch und schaltete den TV ein. Den Rest des Tages wollte Sie erst einmal abschalten. Melissa wusste es w\u00fcrde nicht weniger werden aber Ihre ersten Vorlesungen waren erst in der kommenden Woche. Bis dahin musste Sie noch viel Laufen und Dokumente ausf\u00fcllen und abgeben. Sie war wirklich froh, dass Jack Ihr die erste Woche direkt frei gegeben hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>So schlief Melissa Jones auf der Couch ein und ein merkw\u00fcrdiger Traum begleitete Sie durch die Nacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Morgen stand Sie mit R\u00fcckenschmerzen auf und sah, dass sie sich nicht mal ausgezogen hatte. Heute musste Sie nicht so fr\u00fch irgendwo sein. Als ging es um 8 Uhr erst einmal unter die Dusche und danach wurde sich angezogen und geschminkt. Heute war Ihr mal danach. So fertig gemacht packte Sie Ihre Dokumente und machte sich auf den Weg zum Copyshop. Melissa wollte noch einige Zeugnisse und Zertifikate kopieren welche bis morgen abgegeben werden musste. Auch Ihren ersten Wocheneinkauf wollte Sie dann direkt erledigen. So packte Sie sich neben den Dokumenten auch noch zwei drei Taschen in Ihren Rucksack ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Drei Stunden hatte Melissa ben\u00f6tigt, um alles zu erledigen. Neben dem Einkauf hatte Sie auch schon alle Dokumente abgegeben so hatte Sie morgen einen freien Tag, welche Sie damit verplanen, w\u00fcrde sich die Stadt genauer anzuschauen wie auch den Campus etwas zu erforschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Rest des Tages schlenderte Melissa \u00fcber den Campus und fand so die eine oder andere Stelle, welche Sie sich gut vorstellen, konnte sich mal zum Lernen zur\u00fcck zu ziehen. Als letztes besuchte Sie die Bibliothek oder BIB wie die Studenten sie nannten.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war ein altes Geb\u00e4ude mit sowohl \u00c4u\u00dferen wie auch Innere Ausma\u00dfen, die einfach nur beeindruckend waren. Wie in vielen Filmen war die BIB von alten Holzregalen mit gef\u00fchlt unendlich vielen alten, modernen und aktuellen B\u00fcchern best\u00fcckt. Genau davon hatte Sie immer getr\u00e4umt, einmal in so einer Bibliothek zu stehen und die Wahl zu haben welches Buch Sie nun in die Hand nehmen sollte, um sich zu bilden oder einfach nur was Spannendes zu lesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Melissa war im Himmel alles, was Sie sich vorgestellt hatte, war bis jetzt eingetroffen und dies machte Sie sehr gl\u00fccklich. Mit diesem Gef\u00fchl verlies Sie die BIB und machte Sich auf den Weg ins Studentenheim. Morgen wollte Sie den Ort weiter erkunden und daf\u00fcr dann auch fr\u00fch aufstehen. Diese Nach schlief Melissa ruhig und entspannt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Morgen w\u00fcrde zeigen wie es weitergehen w\u00fcrde. Melissa Jones war an der Universit\u00e4t und w\u00fcrde in den kommenden Tagen und Wochen hier noch viel erleben, das war sicher.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Entgegen Melissas Erwartungen hatte Sie den n\u00e4chsten Tag nun doch nicht frei denn bereits um 6 Uhr morgens rief die Sekret\u00e4rin Ihres Professors an und bat um pers\u00f6nliche Vorstellung da wohl der Kriminologie Kurs den Standort gewechselt habe und man Sie daher zur entsprechenden Einf\u00fchrung erst heute einladen konnte. Melissa sprang unter die Dusche und macht sich fertig, Sie hatte nicht viel Zeit. Sie sollte in 20 Minuten im B\u00fcro Ihres Professors sein. War es \u00fcberhaupt ein Professor oder eine Professorin? So genau wusste Sie es nicht aber, dass w\u00fcrde sich ja sicher gleich zeigen also packte Sie einen Block, einige Stifte und Ihr Mobile und die Heim Schl\u00fcssel in die Tasche.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade mal eine Minute vor dem Termin war Melissa an einem alten und sehr kaputten Geb\u00e4ude am anderen Ende des Campus angekommen. Hier also sollte der beste Kriminologie Kurs der Welt stattfinden? Melissa war etwas irritiert, wollte sich dies aber nicht anmerken lassen und so ging Sie auf die T\u00fcr des Hauses zu und \u00f6ffnete diese. Innen sah es ganz anders aus. Eine moderne Gestaltung des Hauses war sofort zu erkennen. Sie ging an einigen R\u00e4umen vorbei und schaute kurz durch die T\u00fcr. Nur die beste Technik stand in diesen R\u00e4umen. Wie man sich doch t\u00e4uschen konnte. Der Einband sagt halt nicht immer etwas \u00fcber die inneren Werte aus. Eine T\u00fcr ging auf und eine Mitte 30 Jahre alte Frau sprach sie direkt an. Ah Sie m\u00fcssen MS Jones sein, wir haben bereits auf Sie gewartet. Sie k\u00f6nnen sich sp\u00e4ter gerne ausreichend umsehen nun w\u00fcrde ich Sie bitten Ihren Schritt zu beschleunigen und ins B\u00fcro zu kommen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Melissa tat wir Ihr aufgetragen wurde und betrat das B\u00fcro. Ein recht gro\u00dfer Raum mit einem langen Tisch an dem 20 Studenten sa\u00dfen. 3 Pl\u00e4tze waren noch frei, Ihrer und zwei vor Kopf. Auf dem einen nahm die Dame Platz welche Sie herein gebeten hatte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Moment ging eine versteckte T\u00fcr an der Seitenwand auf und ein bekanntes Gesicht erschien.<\/p>\n\n\n\n<p>Guten Tag meine lieben Studenten, mein Name ist Walter K\u00f6nig. Ich bin Ihr Professor. Damit Sie auch verstehen, wieso ich Sie unterrichte, kurz einige meiner Karrierestufen. Angefangen habe ich beim SAS und bin nach meiner Dienstzeit zum MI6 gewechselt. Da es mir dort aber nicht so gefiel wechselte ich erneut und war dann lange beim New Scotland Yard t\u00e4tig, bevor ich diese Stelle hier als Lehrer annahm. Nun zu Ihnen, einige kenne ich bereits und einige noch nicht. Da Sie sich aber alle kaum kennen werden w\u00fcrde ich Sie um eine kleine Vorstellungsrunde bitten. Endete Walter seinen Monolog und setzte sich neben seine Angestellte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Runde startete und alle stellten sich mit Ihrem Vornamen, Alter und den vorherigen Schulen vor. Auch Melissa war da keine Ausnahme. Sie war sehr verwundert Walter hier zu sehen. Immerhin war er Ihr Patenonkel und bester Freund der Familie.<\/p>\n\n\n\n<p>Es dauerte eine Weile bis alle fertig waren. Direkt danach wurden Sie durch das Geb\u00e4ude gef\u00fchrt und in Ihre Lerneinheiten zugeteilt. Es war bereits 13 Uhr als die Veranstaltung als beendet erkl\u00e4rt wurde und alle anderen Studenten gingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ms Jones k\u00f6nnen wir Ihnen noch helfen? Erkundigte sich die junge Dame.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hm Ms sie haben Ihren Namen nicht genannt wie darf ich Sie ansprechen? erwiderte Melissa<\/p>\n\n\n\n<p>Oh entschuldigen Sie bitte Ms Jones mein Name ist Kain. Kimberly Kain. Ich war lange Zeit die Assistentin Ihres Vaters.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun wusste Melissa endlich, wieso Sie die Frau Ihr so bekannt vorkam.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ms Kain ich w\u00fcrde gerne mit meinem Patenonkel, oh entschuldigen Sie mit Prof. K\u00f6nig sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hallo Melissa. Schaltete es in diesem Moment um die Ecke. Kom ruhig rein ich hab jetzt Zeit. Dies lie\u00df sich Melissa nicht zweimal sagen und betrat das B\u00fcro ohne auf Kimberly Kain zu achten schloss Sie die T\u00fcr hinter sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Onkel Walter was machst Du denn hier und warum hat mir dies keiner vorher gesagt ich war ja echt \u00fcberrascht. fragte Sie Ihn.<\/p>\n\n\n\n<p>Ja mein Kind was soll ich sagen. Du wei\u00dft ja, dass dein Dad kein normaler Polizist ist. Er und ich haben in Zusammenarbeit mit der Uni hier eine Ausbildungsst\u00e4tte f\u00fcr angehende Geheimagenten geschaffen. Da Du an Kriminologie interessiert warst haben ich mich daf\u00fcr stark gemacht Dich hier mit aufzunehmen. Ich kann Dir sagen Deine Eltern waren davon nicht sehr begeistert. Alles, was ich Dir sagen ist nat\u00fcrlich streng geheim und darf diese R\u00e4ume nicht verlassen, dass sollte Dir klar sein. Endete Walter.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Offenbarung Ihres Onkels hatte Sie mehr geschockt als Melissa selbst erwartet hatte. Sie war in einem Programm f\u00fcr die Ausbildung von Geheimagent gelandet. Noch wusste Sie nicht, ob Ihr dies wirklich passte, aber Sie w\u00fcrde dem Kurs eine Chance geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ok Walter ich werde alles f\u00fcr mich behalten aber begeistert bin ich derzeit noch nicht. Auch werde ich diesem nennen wir es mal Kurs eine Chance geben. Aber wenn ich hier raus will, gehe ich ohne Schwierigkeiten oder Strafen. Sagte Sie mit fester und bestimmender Stimme.<\/p>\n\n\n\n<p>Ja, Ja, dies musste ich eh Deinen Eltern versprechen. Antwortete Walter.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdenklich und irritiert verlie\u00df Melissa das Geb\u00e4ude, um zum Bistro zu gehen Sie brauchte nun ein St\u00fcck Kuchen und einen guten Earl Grey. Sie musste nachdenken, ob dies wirklich in Ihre Pl\u00e4ne passte. Immerhin wollte Sie nicht in die Fu\u00dfstapfen Ihrer Eltern treten und Melissa war sich absolut sicher, dass Ihre Eltern sich dies auch nicht f\u00fcr Sie w\u00fcnschten. Viel zu oft hatten Sie Ihr erkl\u00e4rt, wie wichtig Ihre Arbeit sei, sie sich aber w\u00fcnschten, dass Sie ein ruhigeres und sicheres Leben f\u00fchren werde.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis zum Bistro f\u00fchrte Sie Ihr Weg Sie an diesem Tag nun aber doch nicht, denn pl\u00f6tzlich stand sie vor dem Wohnheim.&nbsp;&nbsp;Stirnrunzelnd hinterfragte Sie dies nicht und ging in Ihre Wohnung. Der Abend war noch fern doch in Melissas Kopf tobte ein Orkan an Gef\u00fchlen und sie war unglaublich m\u00fcde. Also ging Sie ins Schlafzimmer und legte sich in Ihr Bett. Der n\u00e4chste Tag w\u00fcrde die L\u00f6sung Ihrer Situation ergeben nahm Sie sich fest vor und schlief direkt ein.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"parent":7192,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","doc_tag":[],"class_list":["post-7542","docs","type-docs","status-publish","hentry"],"comment_count":0,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/docs\/7542","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/docs"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/docs"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7542"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/docs\/7542\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7549,"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/docs\/7542\/revisions\/7549"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/docs\/7192"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7542"}],"wp:term":[{"taxonomy":"doc_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fdoc_tag&post=7542"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}