{"id":7159,"date":"2026-02-01T08:00:00","date_gmt":"2026-02-01T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/?post_type=docs&#038;p=7159"},"modified":"2026-04-12T12:06:21","modified_gmt":"2026-04-12T10:06:21","slug":"im-sturm-jesper-jones-27","status":"publish","type":"docs","link":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/?docs=kurzgeschichten-by-leviathan\/jesper-jones-staffel-03\/im-sturm-jesper-jones-27","title":{"rendered":"Im Sturm (Jesper Jones 27)"},"content":{"rendered":"\n<p>Jesper schaute sich in der Zentrale um, alle Blicke richteten sich auf Ihn.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e Sir was machen wir denn nun wir k\u00f6nnen Sie doch nicht diesen Irren ausliefern?\u201c platze es auf dem jungen Rekruten heraus. Er sagte was die meisten dachten.<\/p>\n\n\n\n<p>Jesper selber war sich da nicht so sicher, er wusste nun wer dort die F\u00e4den in der Hand hielt und er wusste wie grausam und skrupellos Emilia sein konnte. Immerhin f\u00fchrte sie die Sekte Ihrer Familie nun seit einigen Jahren wieder. Jones und seiner Freunde waren der Sekte \u00f6fter in den Weg geraten und hatten Pl\u00e4ner vereitelt. Genau dies wird der Punkt sein wieso der Sturm nun um Ihn kreiste und er versuchen musste aus dem Auge des Sturms zu entkommen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eLiebe Kollegen ich kenne sowohl diese Frau wie auch diese Gruppe, Es handelt sich um die Bruderschaft der Freya einer deutschen Technologiesekte. Ihre Anf\u00fchrerin ist meine ehemalige Ehefrau. Ich garantiere Ihnen Sie ist absolut skrupellos und wird Ihre Drohungen umsetzten, wenn Sie mich nicht bekommt.&nbsp;&nbsp;Daher werde ich jetzt mit den anderen anwesenden Abteilungsleitern mich zur\u00fcck ziehen und wir werden uns \u00fcber Optionen beraten. Der Rest von Ihnen h\u00e4lt hier die Stellung.\u201c Jesper sprach ruhig und sachlich er drehte sich um als er fertig war, und ging mit den angesprochenen Kollegen in den n\u00e4chsten Raum.<\/p>\n\n\n\n<p>Es dauerte keine 20 Minuten als Abteilungsleiter Marcello wieder in die Zentrale kam und das Funkger\u00e4t in die Hand nahm: \u201eMadam wir werden Ihnen Inspektor Jones \u00fcberstellen. Dies wird noch ca. 30 Minuten ben\u00f6tigen. Inspektor Jones wird sich allein und unbewaffnet am King\u2019s Cross einfinden\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Marcello legte das Ger\u00e4t wieder nieder und wendete sich an die Anwesenden: Kollegenich verstehe Eure Wut und Angst aber Inspektor Jones hat diese Vorgehensweise allein und gegen unsere ausdr\u00fcckliche Meinung endschieden. Wir werden Ihn daher unterst\u00fctzen, um weitere Blessuren von unseren Mitb\u00fcrgern und der Stadt fern zu halten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Jesper war nicht wohl in seiner Haut, aber er hatte keine andere Wahl als sich Emilia zu stellen. Sie hatte einfach die bessere Ausgangsposition. Aber er w\u00fcrde wenigstens versuchen Ihr ein Schnippchen zu schlagen. So wurde Ihm ein kleines Peilsender unter die Haut implantiert, welcher laut dem anwesenden MI6 Kollegen so gut wie nicht zu orten sei, bei einer Kontrolle. Auch das moderne Pflaster, was wie Haut aussah, kannte er noch nicht. Anscheinend hatte er ein paar Neuigkeiten verpasst dachte Jones.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Fu\u00df verlie\u00df er die Zentrale und das Gel\u00e4nde. Die n\u00e4chste Underground Station war nur 5 Minuten entfernt und bis King\u2019s Cross waren es 20 Minuten fahrt, knapp, aber m\u00f6glich. So ging er los allein mit seinen Gedanken. Warum war Emilia nun hier und wieso hatte Sie so einen Aufwand vollbracht, um Ihn in Ihre H\u00e4nde zu bekommen. Dies w\u00e4re in den letzten Jahren an dutzenden von Situationen viel einfacher gewesen. Jesper konnte sich darauf keinen Reim machen. Aber er wusste dies musste er auch gar nicht, denn er w\u00fcrde es erfahren. Emilia wollte Ihn lebend.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fahrt mit der Underground war wie immer. Es war voll, schwitzig und dreckig. Selten hatte er eine saubere Bahn erlebt. Auch wenn die Stadtverwaltung dies \u00e4ndern wollte, war es einfach der Masse an Menschen in London geschuldet, dass dies ein Unterfangen war was bereits in der Planung zum Scheitern verurteilt war.<\/p>\n\n\n\n<p>King\u2019s Cross&nbsp;&nbsp;Gleis 3:<\/p>\n\n\n\n<p>Jesper stand auf dem menschenleeren Gleis und wartete. Bereits eine halbe Stunde stand er hier und nichts passierte. Kein Attent\u00e4ter, der Ihn erschoss oder eine Kontaktperson der Ihn zu den n\u00e4chsten 10 Checkpoints schicken sollten. Nichts einfach nichts passierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Jones war verwirrt er kannte Emilia sehr gut und dies entsprach nicht Ihrer Planung, oder war dies ein Test, der Ihm gestellt wurde. Emilia wusste, wie ungeduldig er sein konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Er endschied nicht l\u00e4nger zu warten, drehte sich um und ging zur Haupthalle. Genau in diesem Moment stand Sie da, einfach so. Mitten auf der Treppe in die Haupthalle.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHi Jesper, Du hast mir viel Kopfzerbrechen bereitet. Doch heute endet dies denn ich nehme Dich aus dem Spiel. Ich bin es m\u00fcde mich gegen Dich zu stellen.\u201c Sagte Emilia mit sanfter Stimme.<\/p>\n\n\n\n<p>Jones wusste nicht, was dies nun bedeuten w\u00fcrde. Er hatte mit viel gerechnet aber nicht damit. Sie war so freundlich und nahbar. Dabei hatte er doch mittler Weilen ein ganz anderes Bild von Ihr. Die skrupellose Sektenf\u00fchrerin die \u00fcber Leichen ging. Doch davon sah er gerade nichts.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei weitere Frauen kamen aus dem Schatten und stellten sich links und rechts von Emilia auf. Jesper diese beiden Damen werden Dich in eine Wohnung bringen, in der Du sicher bist. Nach einige Zeit werden Sie verschwinden und ab diesem Zeitpunkt steht es Dir frei wieder in Dein zu Hause zur\u00fcck zu kehren denn sowohl meine Leute wie auch ich werden dann hier fertig sein und Ihre werdet uns nie wieder sehen. Erkl\u00e4rte Emilia Ihm kurz.<\/p>\n\n\n\n<p>Jesper hatte nat\u00fcrlich wenig Option so f\u00fcgte er sich und wurde von den beiden jugen Damen in eine gepanzerte Limousine gebracht. Die Fenster waren schwarz und die Scheibe zum Fahrer zu. So hatte Jesper keine M\u00f6glichkeit sich in irgendeiner Form optisch zu orientieren. Die Fahrt war ruhig und nach einer Stunde waren Sie an Ihrem Ziel angekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die beiden Frauen guckten sich an und die anscheinend \u00e4ltere sprach Jesper an: Mr. Jones wir bringen Sie nun in dieses Haus dort d\u00fcrfen Sie sich frei bewegen es aber nicht verlassen. Meine Kollegin und ich werden uns am Eingang einrichten. In ca. 3 Stunden werden wir diese Lokalit\u00e4t dann verlassen. Sie bleiben dann noch eine Stunde hier und verlassen das Haus nicht, denn erst dann sind alle Sicherheitsma\u00dfnahmen deaktiviert und sie k\u00f6nnen das Haus ohne Gefahr verlassen. Haben Sie dies verstanden?<\/p>\n\n\n\n<p>Jesper nickte nur. Er wollte sich nicht mit den beiden Frauen befassen. Sein Kopf arbeitete bereits an Fluchtszenarien.<\/p>\n\n\n\n<p>Als er ausstieg, nahm er wahr, dass sie ins l\u00e4ndliche gefahren waren er war also einige Zeit entfernt von London. Das Haus vor Ihm machte einen guten Eindruck. Sonderbarerweise kam es Ihm auf eine merkw\u00fcrdige Art und Weise bekannt vor. Jones war sich aber absolut sicher hier noch nie gewesen zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Er ging ins Haus und wie angek\u00fcndigt nahmen die beiden Frauen direkt am Eingang platz. Er wusste er hatte nun einige Zeit also wollte er sich das Haus genau angucken. Es handelte sich um ein alter Herrenhaus des Adels. Ironischerweise hatte er und Emilia immer davon getr\u00e4umt in so einem Haus mal zu wohnen und eine Familie hier gro\u00df zu ziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es f\u00fchlte sich nicht mehr, wie ein Sturm an und doch wusste er, dass er der Mittelpunkt des Sturms war. In London ging etwas vor was seine Anwesenheit h\u00e4tte vereiteln k\u00f6nnen, nur deshalb hatte Emilia Ihn fortschaffen lassen. Auch war eine Ermordung an Ihm nicht sinnvoll, denn dann h\u00e4tten alle Kollegen bis auf letzte Blut jagt auf Sie gemacht. Also war dies die einzige taktisch kluge Ma\u00dfnahme frei nach dem Motto: Teile und herrsche.<\/p>\n\n\n\n<p>Jesper ging soviel durch den Kopf doch er kam weder auf einen funktionierenden Fluchtplan noch zu einem anderem klaren Gedanken.&nbsp;&nbsp;So verging die Zeit und Jesper wanderte weiter durchs Haus. Pl\u00f6tzlich gab es einen lauten Knall und einen Schrei. Jesper rannte aus den Zimmer und die Treppe runter ins Erdgeschoss. Die beiden Frauen waren weg. Aber auch die T\u00fcr war weg. Ein riesiges Loch klafte in der Fassade. Drau\u00dfen standen einige seiner Kollegen, die Ihn gesucht hatten. Dies war ja auch der Plan gewesen. Keiner traute sich auch nur einen Schritt auf das Haus zuzumachen.<\/p>\n\n\n\n<p>JESPER da liegen MINEN. Schrie einer der Beamten. AHA das haben die beiden als Sicherheitsma\u00dfnahmen gemeint. Jesper ging an das Loch heran und schrie zur\u00fcck:\u201c versteckt Euch es muss gleich noch wer kommen der diese entsch\u00e4rft dies wurde mir so gesagt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Kein Best\u00e4tigung kam doch die Beamten zogen sich zur\u00fcck. Hoffentlich w\u00fcrden die Komplizen das Loch einfach als Unfall ansehen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es dauerte eine Stunde, bis ein Fahrzeug kam und Personal in Milit\u00e4rkleidung ausstieg. Sie schauten zu Jesper und dann zum Loch. Jesper sahs fast schon provokativ in diesem. Jesper konnte keine Details bei den Personen ausmachen. Doch was er sah was eine Hand, welche eine Fernbedienung in der Hand hielt und auf diese dr\u00fcckte und sie danach ins Gras fallen lie\u00df.w Die Personen drehten sich zu Ihre Fahrzeug um und fuhren weg. In diesem Moment kamen Jones Kollegen aus der Deckung und auch Jones verlie\u00df das Gel\u00e4nde. Ein kleiner Trupp hatte die Verfolgung der vermeintlichen Soldaten aufgenommen. Jones wurde von einem jungen Sergent \u00fcber die Vorkommen in London informiert. Kurz nach seiner Festsetzung durch die Gruppe wurden sowohl die Asservatenkammer wie auch die Bank of England angegriffen und die eingefrorenen Werter der BDF wurden durch die Angreifer geraubt. Kurz danach war alles als sei nicht passiert. Der Funk ging wieder und die erste Zentrale meldete sich auch wieder. Verluste waren niedrig geblieben dank der fr\u00fchen Evakuierungen. Es war ein Rekrut und ein Inspektor zu Schaden gekommen. Letzterer verstarb an seien wunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Jesper war beruhigt. Der Sturm war vorbei gezogen, ohne den erwarteten Schaden verursacht zu haben. Der Gedanke kam Ihm, dass es eventuell zu fr\u00fch war den Sturm als beendet zu erkl\u00e4ren. Immerhin musste Emilia mit Ihren Leuten ja auch noch fl\u00fcchten und genau in diesem Moment wusste er es. Der Sturm ebbte ab, aber er war noch lange nicht weg. Kein konnte sagen was die n\u00e4chsten Stunden bringen w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>5 pm London New Scotland Yard Einsatzleitung:<\/p>\n\n\n\n<p>Jesper berichtete seinen Vorgesetzten und lie\u00df kein Detail aus. Auch seine Endscheidungen legte er nieder. Ja der Sturm frischte auf denn viele waren mit seinen Endscheidungen nicht einverstanden, auch wenn sie weiteren Schaden abgewendet hatten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Jesper hatte fest damit gerechnet wieder zum Rekrut degradiert zu werden, aber es kam anders. Auch wenn nicht alle mit seinen Endscheidungen einverstanden waren, wurde Jesper Jones zum Oberinspektor und Abteilungsleiter der neuen Katastrophen und Kapitalverbrechens Einheit bef\u00f6rdert. Das besondere er durfte sich jeden Beamten f\u00fcr sein Team selbst aussuchen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Doch soweit war er noch nicht. Nun galt es erst einmal Emilia und Ihre Sekte zur Strecke zu bringen. Er lie\u00df alle Flugh\u00e4fen sperren und die privaten Flugh\u00e4fen w\u00fcrden landesweit in f\u00fcnf bis 10 Minuten durch bewaffnete Polizei und Milit\u00e4rhubschrauber besuch bekommen. Keine Maus w\u00fcrde die britischen Inseln unter seinem Befehl verlassen. Auch der Eurotunnel wurde geschlossen und alle Bahnh\u00f6fe wie auch alle H\u00e4fen wurden geschlossen und von einer Legion von Beamten unter die Lupe genommen. Jesper wollt diese Menschen festnehmen und Ihnen dem Gesetzt zuf\u00fchren mit allen Mitteln, die man Ihm gab. Der Sturm frischte auf und gewann an Kraft, diesmal jedoch auf seiner Seite. Er wurde zum erbarmungslosen J\u00e4ger. Nicht mal Walter oder Melinda h\u00e4tten Ihn jetzt stoppen k\u00f6nnen. Ach ja Melinda gut, dass Sie in New York war und diese Seite von Ihm nicht sehen musste. Emilia hatte etwas in Ihm ausgel\u00f6st und es war nicht gut. Doch genau so musste Jesper nun sein damit er Erfolg haben w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schlinge zog sich immer enger und enger. Wie erwartet kam bereits nach wenigen Stunden die erste Erfolgsmeldung. Die Herrschaften und Damen vom Herrenhaus warengestellt worden und hatten sich ohne Gegenwehr festnehmen lassen. Als zweite Meldung kam eine nicht so gute Nachricht. Ein privat Jet wurde durch einen der Hubschrauber abgeschossen. Im Wrack waren nur die Piloten und die Beute zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Jesper wunderte sich. Mit wieviel Personal hatte Emilia dieses wahnsinnige Vorhaben ausgef\u00fchrt. Waren es viel weniger als er dachte? Denn wie sollten er es sich sonst erkl\u00e4ren, dass sowohl Emilia wie auch Ihre Helfer bis auf die festgenommenen Personen aus dem Herrenhaus wie verschluckt waren. Lange konnte er diese Art der landesweiten Abschottung nicht aufrecht erhalten, das wusste auch er wie auch sicher Emilia die auf eine Gelegenheit wartete. So stellte Jones Ihr eine Falle er lies zwei Wege auf den Kontinent \u00f6ffnen und zog die Kr\u00e4fte ab.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nur so war es m\u00f6glich die Sekte in Sicherheit zu glauben. Er wollte Sie alle, nicht nur seine Ex Frau, sondern wirklich alle. Der ewige Sturm sollte enden und so lie\u00df er Emilia und Ihre Leute entkommen. Dank des Mi6 wussten Sie jedoch zu jeder Tages- und Nachtzeit, wo genau diese sich befanden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Beute war geborgen und es fehlte nur ein Datentr\u00e4ger, den die Experten auch noch nicht entschl\u00fcsselt hatten. Also ein totaler Verlust. Jesper war froh diese Sturmb\u00f6e \u00fcberlebt zu haben. Nun ging es darum Vorbereitungen mit den Deutschen zutreffen, denn die Sekte war in die Alpen zur\u00fcck gekehrt, wo anscheinend Ihre Basis lag. Der Deutsche BKA und der Bundesnachrichten Dienst beobachteten die Sekte und w\u00fcrden eingreifen, falls diese den Standort wechseln wollten. Doch erstmal blieb es ruhig.<\/p>\n\n\n\n<p>Knapp zwei Wochen nach dem London Vorfall flogen Jesper Jones, Melinda Jones und Walter K\u00f6nig mit einem SAS Trupp und zwei MI6 Kollegen in die Alpen, um der Sekte endlich ein Ende zu setzen.<\/p>\n\n\n\n<p>D-Day 2025&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Was f\u00fcr eine bunte Truppe dachte Jesper sich. BAK und BND hatten die Bergfestung gefunden. Umzingelt vom Spezialeinheiten der deutschen Polizei, des englischen SAS und der Sondereinheit von Jones sollte der Berg gest\u00fcrmt werden. Dabei gingen die deutschen Kr\u00e4fte als erstes rein und alle weiteren Beteiligten hatten die Aufgabe Bereiche zu sichern und einen geordneten R\u00fcckzug zu sichern. Denn keiner wusste, was auf Sie wartete. Nicht mal der deutsche Geheimdienst hatte Daten zu diesen Komplex.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Sturm war an seinem H\u00f6hepunkt angekommen und w\u00fcrde seine ganze Kraft auf den Berg niederprasseln lassen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Knall, lautes Schreien in deutscher Sprache und die ersten Schusswechsel k\u00fcndigten den Anfang vom Ende an. Zum Gl\u00fcck war die Gegenwehr minimal und so kam Jesper bereits in gesicherte Bereiche, als er den Berg betrat. Sie gingen durch gro\u00dfe R\u00e4ume lange Flure und endlose G\u00e4nge bis zu in der Haupthalle ankamen. Hier waren lagen die ersten toten Verb\u00fcndeten und so ging die SAS Einheit vor. Nach kurzen Widerstand standen Sie vor Ihr, Emilia Augustin. Sie richtete immer noch die Waffe auf die Eindringlinge, umzingelt von den englischen Elitesoldaten w\u00fcrde Ihr dies aber nicht viel bringen dachte Jesper. Und dann passierte es ein Knall helles Licht und Walter der sich vor Jesper warf. Alles passierte, wie in Zeitlupe und so merkte Jones gar nicht wie er auf Emilia anlegte und abdr\u00fcckte. Die Kugel traf sie mitten zwischen die Augen. Emilia Augustin fiel wie in einem schlecht Film mit einem L\u00e4cheln im Gesicht. Das SAS Kommando fing sich und schaute ehrf\u00fcrchtig auf den Yard Beamten. Niemand hatte damit gerechte das ausgerechnet Jesper seine Ex Frau niederstrecken w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Raum wurde gesichert und so begann der Sturm sich zu legen. Es war zu endlich zu Ende. Jahrzehnte des Zweifels, der Wut und Angst waren zu Ende. Jesper f\u00fchlte sich erleichtert und das, obwohl er zum ersten Mal jemanden erschossen hatte. Dies sollte nicht so leicht sein und dies war es auch nicht, aber dies w\u00fcrde er erst viel sp\u00e4ter merken.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Sturm endete. Eine Naturgewalt war gez\u00e4hmt und alle beteiligten Menschen konnten wieder frei atmen. Niemand war sich da so sicher wie Melinda Jones, welche alles aus der zweiten Reihe mit angesehen hatte. Sie sah Ihren Mann und dieser wirkte befreit. Walter K\u00f6nig konnte es nicht fassen so war seine Freundschaft darauf basierend zu Jesper, dass er Ihn f\u00fcr den M\u00f6rder seiner von Emilia gehalten hatte. In diesem Moment hatte er Recht behalten, wenn auch nicht so wie er es Jahre lang sich vorgestellt hatte. Jesper war sein bester Freund geworden und auch die letzten Stunden konnten dies nicht \u00e4ndern, denn er kannte diesen Mann besser als jeden anderen. Jesper Jones war nie ein M\u00f6rder gewesen. Jesper Jones war vieles Psychologe, Ermittler, Privatdetektiv und nun New Scotland Yard Beamter aber vor alle war er ein guter und ans Recht glaubender Mann der sein Freund war und ist.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"parent":3406,"menu_order":6,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","doc_tag":[],"class_list":["post-7159","docs","type-docs","status-publish","hentry"],"comment_count":0,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/docs\/7159","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/docs"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/docs"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7159"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/docs\/7159\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7160,"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/docs\/7159\/revisions\/7160"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/docs\/3406"}],"next":[{"title":"Von Freund und Feind (Jesper Jones 28)","link":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/?docs=kurzgeschichten-by-leviathan\/jesper-jones-staffel-03\/von-freund-und-feind-jesper-jones-28","href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/docs\/7162"}],"prev":[{"title":"Die Statistik sagt NEIN (Jesper Jones 26)","link":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/?docs=kurzgeschichten-by-leviathan\/jesper-jones-staffel-03\/die-statistik-sagt-nein-jesper-jones-26","href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/docs\/7104"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7159"}],"wp:term":[{"taxonomy":"doc_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fdoc_tag&post=7159"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}