{"id":7104,"date":"2026-01-09T12:00:00","date_gmt":"2026-01-09T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/?post_type=docs&#038;p=7104"},"modified":"2026-04-12T12:06:21","modified_gmt":"2026-04-12T10:06:21","slug":"die-statistik-sagt-nein-jesper-jones-26","status":"publish","type":"docs","link":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/?docs=kurzgeschichten-by-leviathan\/jesper-jones-staffel-03\/die-statistik-sagt-nein-jesper-jones-26","title":{"rendered":"Die Statistik sagt NEIN (Jesper Jones 26)"},"content":{"rendered":"\n<p>Sonderfolge Melinda Jones<\/p>\n\n\n\n<p>Die Statistik sagt nein war eine normale Aussage jedes Analysten denn nur die Zahlen bildeten in diesem Beruf die Wahrheit und doch liegt in der Realit\u00e4t viel mehr als Statistiken.<\/p>\n\n\n\n<p>So oder anders wollte Melinda Jones Ihr erstes eigenes Buch anfangen. Zum Schrieben war sie nach New York geflogen, denn in London hatte Sie nicht die Ruhe und Geduld mit diesem Projekt anzufangen. Jesper wusste nur, dass Sie mit Walter nach New York geflogen war, und mit Sicherheit ging er davon aus, dass auch Sie an dem Fall arbeiten w\u00fcrde. Doch Sie hatte die Gelegenheit beim Schopfe genommen und wollte so in kurzer Zeit den Anfang Ihres ersten Bucher schreiben. Ihr Mann sollte davon nichts wissen, Ihr war es peinlich, immerhin hatte Jesper die Idee gehabt und Sie diese sofort verworfen. Nun doch zugeben zu wollen, dass die Idee doch ganz gut war, wollte Melinda einfach nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Melinda sahs nun schon seit Stunden vor Ihrem Laptop und versuchte einen guten Anfang zu schreiben. Jedes Mal&nbsp;&nbsp;fand Sie jedoch einen Fehler, der in Ihren Augen einfach alles kaputt machte. So klappte Sie den Rechner zu und legte ihn zur Seite. Melinda war in einem sch\u00f6nen alten Haus in Brooklyn untergekommen. Brooklyn hatte in den letzten Jahrzehnten eine Wendung und Entwicklung weg vom Ghetto hin zur IN Location absolviert. Ehemalige Bewohner w\u00fcrden sich heute die modernisierten Wohnungen nicht mehr leisten k\u00f6nnen. Viele Stadtteile in NY vollzogen diesen Wechsel.<\/p>\n\n\n\n<p>Melinda stand auf und schaute direkt auf die Uhr. Wow so sp\u00e4t schon? Scho\u00df es Ihr durch den Kopf. Vier Stunden hatte Sie nun hier verschwendet, denn produktiv war nun mal nichts passiert. Es wurde Zeit sich fertig zu machen. Walter K\u00f6nig hatte Sie mit nach New York genommen und diente Ihr als Alibi gegen\u00fcber Ihrem Mann Jesper. Genau dieser Walter war der Chef und bester Freund Ihres Mannes. Auf Grund der Geschichte der beiden M\u00e4nner konnte Sie die Analystin diese tiefe Freundschaft nur beneiden, denn die Wahrscheinlichkeit war gegen NULL, dass ausgerechnet diese beiden mal Freunde, geschweige denn beste Freunde werden konnten. Sie war aber auch dankbar f\u00fcr diese Freundschaft, denn immerhin hatte Walter es geschafft Jesper in den Yard zu holen, wo Sie sich kennen und lieben gelernt hatten. Melinda war schon immer eine Frau der Zahlen und Statistiken gewesen, Jesper hingegen der Geistes Wissenschaftler, Detektiv und nun Inspektor konnte nicht weiter entfernt und gleichzeitig so nah an Ihr sein wie kein anderer Mensch. Jesper war sehr analytisch und vertraute generell nur auf Wissenschaftliche Fakten, hier waren sie sich gleich. Doch im Gegensatz zu Melinda lies Jesper auch ausgefallenere M\u00f6glichkeiten zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Melinda war noch tief in Gedanken, welche weiterhin sich um Ihren geliebten Mann drehten, als es an der T\u00fcr klingelte. Walter K\u00f6nig stand vor der T\u00fcr und sah Ihr direkt an, dass Sie noch nicht ganz bei der anstehenden Aufgabe war.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDu denkts wieder an Jesper er fehlt Dir. Bereust Du es Ihn nicht informiert zu haben?\u201c Fragte Walter ohne Begr\u00fc\u00dfung.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNein, es war schon richtig, er fehlt mir einfach nur, wir waren noch nie so lange getrennt von einander.\u201c Antwortete Sie etwas zu schnell f\u00fcr Walters Gef\u00fchl.<\/p>\n\n\n\n<p>Er wollte diesen Gedanken aber nicht weiterf\u00fchren. Melinda zog sich an und sie verlie\u00dfen zusammen das Geb\u00e4ude.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es ging nach Manhattan zu einem Event veranstaltet von der NY Police. Walter und Melinda waren als Ehreng\u00e4ste und als Beamte des New Scotland Yard eingeladen worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Madison Square Garden einige Stunden sp\u00e4ter.<\/p>\n\n\n\n<p>Von Manhattan ging es \u00fcber einige Stadtteile und verschiedene Locations hin zum Abschluss in den Madison Square Garden. Jede Station zeigte eine andere Seite der Polizeiarbeit in NY. Jede Geschichte eine Erfolgsstory nicht im Sinne der Ermittlung oder eines Falles, sondern im Sinne des Zusammenhalts in der Gemeinschaft der Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Melinda fand die Idee sehr gut gesellschaftliche Verkn\u00fcpfungen zwischen B\u00fcrgern und Polizei zu feiern und ein gro\u00dfes Fest daraus zu organisieren. Hier spielten wieder Statistiken eine gro\u00dfe Rolle, denn wie sich zeigte ergab nicht nur das j\u00e4hrliche Fest, sondern auch die daraus resultierende positive Verkn\u00fcpfung der Menschen mit der Polizei wirklich gute Ergebnisse. Der Polizei wurde mehr vertraut und die Verbindung mit die Polizei hilft uns eh nicht schwindelte immer mehr. Nat\u00fcrlich war nicht nur das Fest Grund hierf\u00fcr, sondern auch ein gute Personalpolitik in der Polizeibeh\u00f6rde hatten hier f\u00fcr diesen positiven Aufschwung gesorgt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zahlen, Resultate, Gegenanzeigen und Aufarbeitungen von verschiedenen Informationen rauschten durch Melindas Kopf. Sie konnte nicht los lassen. In jedem Aspekt Ihres Lebens war Sie die Analystin. Ihr selbst machte dies nicht aus, doch Ihr Umkreis an Menschen taten sich damit oft schwer. Walter kannte dies von Ihr und sah Ihr auch in diesem Moment an, dass Sie wieder in Eventualit\u00e4ten gefangen war, so definierte er es f\u00fcr sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie waren gerade in diesem riesigen Stadion, Veranstaltungsort angekommen als bei Melinda auf einmal die Alarmglocken l\u00e4uteten. Sie packte Walter am Arm und zog Ihn zur Seite. \u201eWalter ich wei\u00df noch nicht, was aber irgendwas stimmt, hier nicht bzw. wird passieren\u201c fl\u00fcsterte Sie Ihm zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Walter K\u00f6nig kannte diese Vorahnungen und vertraute Ihnen. Melinda Jones hatte ein sehr gutes Gesp\u00fcr und Ihre Vorhersagen hatten ein Wahrscheinlichkeit von 90% sich zu erf\u00fcllen. Doch diesmal hatte auch Walter schon ein komisches Gef\u00fchl gehabt. Alles war, wie in den USA gewohnt, sehr auf Hochglanz und Pomp ausgelegt. Doch was auch Walter stutzig machte, war beim Eintreffen in den Madison Square Garden passiert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es war der eine Wachposten. Die Orden an der Ausgehuniform waren nicht gerade und die Jacke schien etwas zu gro\u00df zu sein. Anscheinend war dies nur Melinda und Ihm aufgefallen. Ein so artiger Fehler in der Uniform, auch wenn noch so klein, war dem Rahmen und der Veranstaltung nicht angemessen. Bereits beim Antritt der Parade wurden wesentlich geringere Fehler beanstandet. Also warum wurde nun dar\u00fcber hinweg gesehen oder war es wirklich nur den englischen G\u00e4sten aufgefallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Walter wollte bereits Ihren Kontakt beim NYPD ansprechen als Melinda Ihn erneut zur Seite zog und sich mit Ihm im Schlepptau auf dem Absatz umdrehte und den Weg zum Eingang antrat. Der Weg war nicht lang trotzdem brauchten sie fast ein viertel Stunde, um an den Ausgang Ihrer Beobachtung an zu kommen. Der besagte Beamte war nicht mehr vor Ort ein junger Rekrut hatte seinen Platz eingenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Walter und Melinda zeigten Ihre Dienstausweise und erkundigten sich nach dem Verbleibt des Kollegen. Sie haben vergessen Ihm was zu geben, begr\u00fcndeten Sie Ihre Anfrage.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Rekrut Jameson Sir. Ich bin den ganzen Tag an dieser Stelle eingesetzt. Nur beim Einlauf des Chefs war ich kurz auf dem WC. Einen andern Offizier h\u00e4tte es hier aber nicht geben d\u00fcrfen, da alle Kollegen und Kolleginnen an anderer Stelle postiert sein. Erkl\u00e4rte der junge Polizist den beiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Melinda hatte am schnellsten geschaltet und griff nach dem Funkger\u00e4t des Rekruten, doch es war zu sp\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gab einen lauten Knall, dann viel Rauch und in der Folge eine wirklich furchtbare Stille.<\/p>\n\n\n\n<p>Drei Menschen standen vor dem in Schutt und Asche gelegten Madison Square Garden. Ein Ermittler des New Scotland Yards, eine Analystin des New Scotland Yards und ein NYPD Rekrut. Keiner war in der Lage etwas zu sagen. Es war absolut undenkbar was hier gerade passiert war und doch sahen die drei, dass es so genau so war.<\/p>\n\n\n\n<p>Was sowohl Melinda wie auch Walter nicht wussten war, was in London passierte. Denn zeitgleich zur Katastrophe in New York startete der Sturm f\u00fcr Jesper Jones der Ihm und allen seinen Kollegen alles abverlangen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war gut das Melinda dies nicht wusste, denn sie w\u00e4re sofort Jesper zur Hilfe geeilt.<\/p>\n\n\n\n<p>So aber konzentrierte Sie sich alle Fakten zu sammeln und diese in Zusammenhang zu setzen. Walter musste danach gar nicht fragen. Es dauerte keine 10 Minuten als das ganze Gel\u00e4nde abgesperrt wurde und etliche Einsatzkr\u00e4fte vor Ort eintrafen. Feuerwehr, Polizei, Katastrophenschutz und andere Beh\u00f6rden von denen Melinda noch nie was geh\u00f6rt hatte tummelten sich nun vor Ort. Sie alle versuchten zu verstehen, wie dies m\u00f6glich war und vor allem wie es nun weitergehen sollte, denn 75 % alle im Dienst befindlichen Polizisten waren in diesem Schutthaufen begraben. Wie sollte sich die Stadt jemals davon erholen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sch\u00e4tzungen der Polizisten vor Ort waren jedoch falsch, wie Melinda nach kurzer Zeit nachrechnete. Es waren die Urlauber, die Kranken und auch die suspendierten Kr\u00e4fte nicht ber\u00fccksichtigt worden. Woher Sie dies wusste? Ganz einfach Melinda hatte sich bereits vor der Veranstaltung alle aktuellen Zahlen des NYPD angeschaut und gemerkt. Hinzu kommen Ihre eigenen Beobachtungen. 75% aller Polizisten w\u00e4ren viel viel mehr Menschen gewesen als es in den letzten vier Stunden zu Gesicht bekommen hatte. Des Weiteren waren auch noch gar nicht alle Einsatzkr\u00e4fte im Garden angekommen als dieser fast schon pulverisiert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit vorsichtigen Sch\u00e4tzungen ging Melinda von einem Verlust von 10% der gesamt angestellten Polizisten aus. Menschlich w\u00e4ren auch 1% eine Katastrophe gewesen, was Ihre Berechnungen nicht verschlimmern sollten. Aber warum wurde von offizieller Seite eine so hohe falsche Zahl angegeben?<\/p>\n\n\n\n<p>Dies erschloss sich Ihr einfach nicht und sie war sich sicher, dass dies einen Grund haben musste.<\/p>\n\n\n\n<p>Walter konnte Ihr hier auch nicht helfen, denn er war zum leitenden Ermittler benannt worden. Somit war er viel Unterwegs und koordinierte alle vor Ort befindlichen Beh\u00f6rden und Einsatzkr\u00e4fte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Melinda sehnte sich sehr nach Jesper er w\u00fcrde Ihr Ruhe und Ordnung geben. Die ganze Situation verst\u00f6rte Sie, normalerweise kannte Sie diese nur aus den Datenbl\u00e4ttern. Der Abstand zur Realit\u00e4t half Ihr dies zu verarbeiten und dann gute Ergebnisse zu liefern. Sie war nun mal kein Mensch f\u00fcr den Au\u00dfendienst. So nah an dem Geschehen zu sein unterbrach Ihre Ruhe und Ordnung. Jesper hatte in \u00e4hnlichen Situationen Ihr immer den entsprechenden Halt gegeben, den Sie ben\u00f6tigte, um Ihre Arbeit im gleichen Ma\u00dfe und gleicher Qualit\u00e4t zu erledigen. Dies fiel Ihr heute sehr schwer. Sie war nur knapp einer Explosion entkommen, die ein riesiges Bauwerk in Schutt und Asche verwandelt hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr Logikzentrum merkte, dass Sie anscheinend einen Schock erlitten hatte. Ihr Emotionales Zentrum war still zu still, musste sicher am Schock liegen. Auch beim weiteren hin sich hinein h\u00f6ren wurde Melinda nicht aus sich selbst schlau. Sie griff daher nach Ihrem Mobile und w\u00e4hle die Nummer Ihres Mannes an. Es klingelte nicht mal. Sofort ging die Mailbox an. Dies war noch seltsamer, denn Jesper schaltete nie sein Handy aus und die Mailbox ging nie an. Naja, er war nun der Abteilungsleiter und hatte sicher nur viel zu tun. Sie w\u00fcrde es sp\u00e4ter nochmal probieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Melinda machte sich zwar Sorgen wegen der Ereignisse in NY aber tats\u00e4chlich nicht um Ihren Mann. Er war ein guter Mensch und ein guter Polizist.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch in Gedanken versunken kam ein gro\u00dfer dunkel angezogener Mann auf sie zu. \u201eEntschuldigung sind sie befugt sich hier auf zu halten?\u201c erkundigte er sich.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSie m\u00fcssen sich nicht entschuldigen aber ausweisen bevor Sie entsprechende Fragen stellen. Ich bin Analystin des New Scotland Yard und mit Herrn Walter K\u00f6nig hier eingetroffen\u201c erwiderte Melinda sehr ungehalten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMein Name ist Jones, Jameson Jones NSA und ab sofort durch Mr K\u00f6nig dazu angehalten alles an Personal und Menschen hier entsprechend zu koordinieren. Sie scheinen also Melinda Jones zu sein, was etwas lustig ist da wir nicht verwandt sind und trotzdem den gleichen Nachnamen tragen. Sie Mrs. Jones werden hier nicht mehr ben\u00f6tigt unsere eigenen Analysten werden Ihre Aufgaben \u00fcbernehmen.\u201c Erg\u00e4nzte Agent Jones. Melinda wollte sich schon in eine Diskussion mit diesem Herrn begeben als Ihr Moble klingelte und eine SMS Ihr best\u00e4tigte das Walter sie abgezogen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ohne den anderen Jones auch nur noch einen Blicks zu gew\u00e4hren drehte Sie sich um und lies Ihn einfach stehen. Sie verlies den Tatort und wand sich einem Taxi zu.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Einige Minuten vorher:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSie hei\u00dfen wirklich Jones? Das kann ja witzig werden. Mrs. ich habe einem guten Freund versprochen seine Frau aus gef\u00e4hrlichen Angelegenheiten hier in New York raus zuhalten. Somit muss ich Ihnen eine sehr unangenehme Aufgabe erteilen. Suchen sie bitte Melinda Jones auf. Bevor sie Fragen ja sie hei\u00dft auch Jones und eine Verwandtschaft ist glaube ich nicht wirklich vorhanden, falls Sie dies etwas beruhigt. Schicken Sie die Dame bitte formell weg. Ich werde dies per SMS best\u00e4tigen.\u201c Gab Walter von sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Sein Gespr\u00e4chspartner war nicht besonders begeistert von einem externen Befehle zu erhalten aber seine eigenen Chefs hatten so endschieden, warum auch immer. Ihm war es egal solange Ergebnisse f\u00fcr diese Katastrophe gefunden wurden. So machte er sich direkt auf die entsprechende Dame zu finden. Doch er w\u00fcrde weiter gehen als sein Auftrag vorsah. Denn wenn ein so hochrangiger Beamter eine potenzielle Hilfe weg schickte, wollte er auch wirklich die Sicherheit der Frau garantieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gespr\u00e4ch war etwas eisig und er f\u00fchlte sich nicht gut dabei. Sie lie\u00df ihn einfach stehen. Gut f\u00fcr Ihn, denn so konnte er Ihr unauff\u00e4llig folgen und sicher gehen, dass die Frau ohne Schaden dort ankam wo sie hin wollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegenwart 15:00 New York in einem Yellow Cab.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEntschuldigen Sie Mister kann es sein, dass der blaue Wagen uns verfolgt?\u201c Fragte Melinda den Fahrer.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJoo Mam das ist gut m\u00f6glich aber in New York gibt es so viele Autos da f\u00e4hrt man ganz oft in die gleiche Richtung.\u201c Antwortete der Taxifahrer.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eOk Mister w\u00e4re es m\u00f6glich das wir einmal um den Block fahren, bevor Sie mich an meinem Ziel absetzten?\u201c antwortete Melinda.<\/p>\n\n\n\n<p>So geschah es und der blaue Wagen war weg. Wurde Sie paranoid oder wurde Sie wirklich verfolgt? Melinda schob es erst einmal auf die Situation und Ihre angespannten Nerven.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In Ihrer Wohnung angekommen fehlte Ihr die Ruhe. Sie wollte etwas tun etwas Aktives beitragen. Doch wie sollte dies gehen? Da kam Ihr die rettende Idee. Sie meldete sich beim NYPD und erfragte die aktuellen Einsatzstatistiken. Sie gab sich als Reporterin einer kleinen Zeitung aus. F\u00fcr solche F\u00e4lle hatte Melinda einige vorbereitete Emailadressen, immerhin gab nicht jeder gerne Informationen an die Polizei weiter und durch diese Masche hatte Sie schon bei einigen F\u00e4llen die l\u00f6senden Informationen erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Email kam sp\u00e4t. Melinda sahs wie auf hei\u00dfen Kohlen vor Ihrem Rechner. Doch nach einer Stunde das erl\u00f6sende PING Ihres Emailprogramms.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nun konnte Sie endlich arbeiten. In einer ruhigen Umgebung ohne die Einfl\u00fcsse des eigentlichen Tatorts. Sie schob Daten hin und her und verglich den einen Satz mit den anderen. Ein Bild formte sich und je n\u00e4her Sie kam um so sprachloser wurde Melinda.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcnf Stunden nach der Explosion:<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits seit vier Stunden analysierte Melinda alle Daten und bereitete diese auf. Doch ein kleines Puzzleteil fehlte. Sie konnte es nicht fassen, was war Ihr entgangen? Melinda stand vor einem R\u00e4tsel, Ihr fehlten Daten und ohne aufzufliegen w\u00fcrde Sie nicht an diese kommen. Melinda wusste, dass sie diesmal etwas \u00fcbers Ziel hinaus geschossen war. Immerhin hatte Walter Sie offiziell abgezogen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit schlechtem Gewissen und dem Gef\u00fchl etwas falsch gemacht zu haben nahm Melinda Ihr Mobile in die Hand und w\u00e4hlte die Nummer von Walter K\u00f6nig.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Walter ans Telefon ging fing Melinda direkt an zu erz\u00e4hlen wie auch Ihre aktuellen Ergebnisse zusammen zu fassen. Walter h\u00f6rte aufmerksam zu&nbsp;&nbsp;und unterbrach Melinda nicht er wusste, dass Sie ein schlechtes Gewissen hatte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Als Sie fertig war antwortet Walter: \u201eJa Melinda all dies wei\u00df ich bereits und auch mir fehlt dieses Puzzelst\u00fcck. Ich kann Dich aber nicht in diese Ermittlung einbeziehen ich habe es Jesper versprochen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWalter Du kennst mich ich werde hier nicht locker lassen, bevor ich dieses R\u00e4tsel gel\u00f6st habe. Mit Deinem Segen aber auch ohne Deinen Segen.\u201c Antwortete Sie nur kurz.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMelinda ich werde mein Versprechen Deinem Mann gegen\u00fcber nicht brechen. Aber Schutz ist bereits vor Ort und ich werde Dir alle Daten zukommen lassen.\u201c War Walters Reaktion. Sie hatte mit was anderem gerechnet. Also war sie doch verfolgt worden und Ihr Bodyguard war also noch in der N\u00e4he. Soe tippe auf den unsympathischen NSA Mann. Er schien wohl doch auch seine guten Seiten zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie hatte den Gedanken noch nicht zu Ende gedacht als sowohl Ihr Mobile wie auch Ihr Email Programm eine lauten PING von sich gaben.<\/p>\n\n\n\n<p>In den n\u00e4chsten zwei Stunden war Melinda voll in Ihrem Element. Es dauerte aber noch weitere drei Stunden, bis Ihre Ergebnisse von den Analysten vor Ort best\u00e4tig wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Melinda war schockiert. Es war kein gro\u00dfer Plan Chaos zu bringen. Auch war es kein kriminelles Genie, welche f\u00fcr die Katastrophe verantwortlich war. Nein es war viel bekloppter, dachte Melinda. Wie konnte ein so stupider Fehler so eine riesiger Katastrophe ausl\u00f6sen. Es musste doch mehrfach gepr\u00fcft worden sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Tag nach der Katastrophe: New York Times Schlagzeile<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Verwechslung der Adresse f\u00fchrte zu einer der gr\u00f6\u00dften Katastrophen der New Yorker Neuzeit. Wie der Artikel berichtet, sollte eigentlich das alte Yankee Stadion gesprengt werden. Doch der Bauunternehmer war mit seinem Sprengstoff in den Madison Square Garden gekommen und hatte die Sprengung p\u00fcnktlich wie in der Genehmigung durchgef\u00fchrt. Nat\u00fcrlich hatte er keine Absperrungen oder andere Vorsichtsma\u00dfnahmen get\u00e4tigt. Melinda war unklar, wie dies passieren konnte. Die Daten waren eindeutig und besagten, dass genau dies der Ursprung der Katastrophe waren.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWie unwahrscheinlich eine L\u00f6sung auf erscheint. Die Statistik sagt JA oder NEIN. Es gibt kein eventuell soweit ausreichend Daten erfasst werden. In den kommenden Kapiteln werde ich Sie auf die Reise der Datenanalyse mit nehmen und Ihnen zeigen wie spannend Daten und Fakten wirklich sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Willkommen bei Melinda Jones Datenanalyse und Menschliche Fakten!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Melinda hatte endliche einen Anfang f\u00fcr Ihr Buch gefunden. Die Ereignisse und vor allem das sehr unbefriedigende Ende der Katastrophe hatten es Ihr gezeigt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Begonnen mit Sherlok Holmes und geendet mit Melinda Jones war der Anfang genau&nbsp;&nbsp;das, was Sie sich gew\u00fcnscht hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Zitat Sherlok Holmes \u201eWenn Du das Unm\u00f6gliche ausgeschlossen hast, dann ist das, was \u00fcbrig bleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich Sie auch ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Aufarbeitung und die weiteren Ermittlungen wurden durch Walter wieder an die entsprechenden Beh\u00f6rden \u00fcbergeben. Er war ja auch eigentlich wegen einem ganz anderem Fall nach New York gekommen. Melinda hin gegen war endlich im Flow und schrieb ein Kapitel nach dem anderen. Es lief gut f\u00fcr beide und so nutzen Sie die Zeit in den USA, um Ihre eigenen Projekt bzw. F\u00e4lle abzuschlie\u00dfen. Weder Walter noch Melinda hatte auch nur die geringste Idee, was zur gleichen Zeit in London passierte.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"parent":3406,"menu_order":5,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","doc_tag":[],"class_list":["post-7104","docs","type-docs","status-publish","hentry"],"comment_count":0,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/docs\/7104","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/docs"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/docs"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7104"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/docs\/7104\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7165,"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/docs\/7104\/revisions\/7165"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/docs\/3406"}],"next":[{"title":"Im Sturm (Jesper Jones 27)","link":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/?docs=kurzgeschichten-by-leviathan\/jesper-jones-staffel-03\/im-sturm-jesper-jones-27","href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/docs\/7159"}],"prev":[{"title":"Ein Sturm zieh auf (Jesper Jones 25)","link":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/?docs=kurzgeschichten-by-leviathan\/jesper-jones-staffel-03\/ein-sturm-zieh-auf-jesper-jones-25","href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/docs\/7071"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7104"}],"wp:term":[{"taxonomy":"doc_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fdoc_tag&post=7104"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}