{"id":3434,"date":"2024-06-15T22:54:57","date_gmt":"2024-06-15T20:54:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.reaper-tech.de\/?docs=kurzgeschichten-by-leviathan\/jesper-jones-staffel-02\/jesper-jones-11"},"modified":"2024-07-16T09:26:44","modified_gmt":"2024-07-16T07:26:44","slug":"jesper-jones-11","status":"publish","type":"docs","link":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/?docs=kurzgeschichten-by-leviathan\/jesper-jones-staffel-02\/jesper-jones-11","title":{"rendered":"Ein Neubeginn (Jesper Jones 11)"},"content":{"rendered":"\n<p>Zwei Wochen war Jones nun schon in seinem Elternhaus zum Urlaub machen und seit langer Zeit f\u00fchlten sich seine Gedanken klar und scharf an. Er genoss dieses Gef\u00fchl, zumal es wirklich nach der kleinen Geschichte mit seinem Hausmeister wirklich Ruhe und Entspannung pur gab.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Den Personalservice konnte er abbestellen denn Kains Frau bestand darauf in der K\u00fcche des Haupthauses zu arbeiten. Nat\u00fcrlich w\u00fcrde Jesper Ihr ein faires Gehalt zahlen, das stand au\u00dfer Frage, ob Sie es annehmen w\u00fcrde, war wiederum eine andere Sache.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber dar\u00fcber wollte Jones sich jetzt keine Gedanken machen. Er wollte noch ein zwei Tage die Ruhe genie\u00dfen, bevor es zur\u00fcck nach London gehen w\u00fcrde. Sein offener Fall war mittlerweilen gel\u00f6st. Walter K\u00f6nig Kommissar bei Scotland Yard und einer seiner besten, wenn nicht sogar der beste Freund hatte sich dem Fall angenommen und in seiner Freizeit den Ersatzdetektiv gespielt. Das mit au\u00dferordentlichem Erfolg.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Unfallverursacher war gefunden worden und auch wie Walter auf den stillgelegten Flugplatz kam konnte durch Ihn selbst gekl\u00e4rt werden. Das der T\u00e4ter ein junger Polizist war und im gleichen Bezirk arbeitet wie Walter war wahrscheinlich Zufall, an diesen wollte aber weder Walter noch Jesper glauben.<\/p>\n\n\n\n<p>Walter hatte den jungen Mann durch Zufall \u00fcber sein privates Fahrzeug reden h\u00f6ren, er erw\u00e4hnte auch, dass er den Wagen aktuell nicht fahren k\u00f6nne. Er musste sich sehr sicher gef\u00fchlt haben, um dies alles auf der Wache zu erz\u00e4hlen. Walter K\u00f6nig hingegen war pers\u00f6nlich interessiert. Immerhin hatte man Ihn entf\u00fchrt und im Nirgendwo ausgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine Entf\u00fchrer hatte Walter jedoch nicht ermitteln k\u00f6nnen und der mittlerweilen verhaftete Kollege schwieg sich aus. K\u00f6nig konnte nur \u00fcber Umwege erfahren, dass er entf\u00fchrt wurde, um bei einem geplanten Coup nicht in der N\u00e4he zu sein. Der Unfall jedoch hatte dies wohl vereitelt. Walter erz\u00e4hlte Jesper weiterhin, dass er die Komplizen auch in der Polizei oder Sicherheitsdienst vermutete, leider aber keine Beweise daf\u00fcr finden konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Jesper hatte dies alles per Telefonat am gestrigen Tage erfahren und es arbeitete in Ihm. Diesmal jedoch ohne Chaos und Stress auszul\u00f6sen. Genau zu diesem Zustand wollte er gelangen als er in die Highlands fuhr.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Familie Kain hatte sich auf dem Anwesen gut eingelebt und erledigten hier und da gerne kleinere Boteng\u00e4nge f\u00fcr Jones. So wurde Kimberly zu seiner pers\u00f6nlichen Assistentin und organisierte seine Dateien und digitale Ablage neu. Dies wollte sie auch weiterhin tun sobald Jones wieder in London w\u00e4re. Mr. Und Mrs. Kain k\u00fcmmerten sich um das Anwesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jesper Jones war wirklich gl\u00fccklich seit sehr langer Zeit mal wieder. Er \u00fcberlegte sogar das Haus in London zu verkaufen und dauerhaft in Jones Hall zu leben und zu arbeiten. Gegen diesen Plan sprachen nur die langen Wege zu seinen Kunden in London und der Umgebung. Hier in Schottland war er einfach Jesper Jones, der Sohn eines reichen Mannes.<\/p>\n\n\n\n<p>In London hingegen war er Jesper Jones ehemaliger Psycholog und paranormaler Ermittler.<\/p>\n\n\n\n<p>Letzteres brachte Ihm sein Geld und somit seinen Unterhalt f\u00fcrs Leben ein. Dies wollte er auch erst einmal so belassen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Was sich jedoch \u00e4ndern w\u00fcrde ist, dass er viel \u00f6fter nach Jones Hall fahren w\u00fcrde. Sei es einfach mal f\u00fcr ein Wochenende oder auch mal f\u00fcr eine oder mehrere Wochen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus seinen Gedanken gerissen merkte Jesper erst jetzt das Kimberly mit Ihm sprach.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eMr. Jones ich habe die Ablage und die Fallakten nun fast fertig. Sobald Sie in London sind, werden alle Daten online f\u00fcr Sie zur Verf\u00fcgung stehen. Termine und alle anderen relevanten Dinge werden Sie dann in Ihrem Onlineportal sehen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Jones war von Kimberly beeindruckt sie hatte innerhalb von 2 Wochen alle Fallakten der letzten Jahre digitalisiert und ein komplettes Onlinesystem hochgezogen in dem alle seine Daten gesichert waren. So konnte er nun wirklich von \u00fcberall darauf zugreifen und von \u00fcberall arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Jones hatte Ihr daher den Posten als pers\u00f6nliche Assistentin angeboten und zum Gl\u00fcck hatte Sie ja gesagt. F\u00fcr Ihren Job wollte Sie sogar mit Jones nach London ziehen und Ihre Eltern hier auf Jones Hall verlassen. Doch hier war Jones anderer Meinung. Dank der neuen Digitalen M\u00f6glichkeiten konnte Sie dies auch von hier machen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Jesper hatte hierf\u00fcr extra den alten Raum seiner Frau im Haupthaus umgebaut und eine ganze Schaltzentrale installieren lassen mit Sever, PC und allem anderem, was Kimberly f\u00fcr Ihre Arbeit ben\u00f6tigte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Arbeitsraum war der einzige Raum im Haupthaus, welche einen Zugang von au\u00dfen hatte und keinen Zugang durchs Haupthaus. Somit musste auch keine neuer Sicherheitszugang eingerichtet werden. Warum seine Frau den Raum damals so umbauen lassen hat hatte er nie verstanden, aber nun war er endlich wieder einer Verwendung zugef\u00fcgt worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Kimberlys Eltern wie auch Kimberly selbst waren\u00fcberrascht und gleichzeitig unendlich froh, dass Ihre Tochter endlich einen Job hat, welchen sie liebt und sie aber trotzdem weiterhin bei Ihren Eltern leben kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem guten Gef\u00fchl sich ausreichend erholt zu haben und eine weiter Familie gl\u00fccklich gemacht zu haben verlies Jesper Jones das Anwesen und fuhr zur\u00fcck nach London, wo mit Sicherheit schon, dass n\u00e4chste Abenteuer wartet.<\/p>\n\n\n\n<p>Jones kam nach einer 8-st\u00fcndigen Fahrt in London an. Er fuhr direkt nach Hause und wunderte sich bereits am Hauseingang, dass kaum Post vorhanden war.<\/p>\n\n\n\n<p>Also ging er leicht verwirrt ins Haus und erstmal in die K\u00fcche er brauchte unbedingt einen Kaffee. Kaum betrat er die K\u00fcche sah er auch direkt, wo seine ganze Post war. Walter musste Ihm diese reingelegt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Er ging kurz die Post durch bis auf zwei Rechnungen war das meiste Werbung. Doch was war das ein blauer Brief mit einer merklich weiblichen Handschrift. Adressiert an J.J paranormaler Ermittler.<\/p>\n\n\n\n<p>Jones \u00f6ffnete den Brief neugierig und wusste sofort hier war ein neuer Fall f\u00fcr Ihn. Der Brief war allerdings schon 2 Wochen alt, er musste sich nun erstmal erkundigen, ob dieser Auftrag noch aktuell ist oder sich die Anfrage bereits erledigt habe. Jones lass den Brief einmal, zweimal und auch ein drittes Mal. Er fand keinen Absender und auch keine Kontaktadresse, Telefonnummer oder anderen Weg wie er sich erkundigen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Also legte er den Brief erst einmal zur Seite und genoss seinen frischen Kaffee. Jesper war tief in Gedanken als es auf einmal an der T\u00fcr klingelte. Etwas ertappt schreckte er auf und ging zur T\u00fcr. Als er sie \u00f6ffnete stand dort ein kleines Packet mit der gleichen Handschrift versehen wie der Brief. \u201eOh man schon wieder son mysteri\u00f6ser klimbim\u201c Dachte er.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber er nahm das Packet trotzdem auf, guckte sich nochmal auf der Stra\u00dfe um ob Ihm wer oder was auffallen w\u00fcrde, aber er konnte da nichts Interessantes ausmachen. Also ging er mit dem Packet zur\u00fcck in die K\u00fcche. Er nahm ein kleines Messer aus dem Messerblock und \u00f6ffnete es. In dem Packet fand er einen weiteren Brief vor und ein verpackter Teddyb\u00e4r.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun war er ratlos. Wieso sollte man Ihm einen Teddy schicken, wollte sich hier wer einen Spa\u00df mit Ihm machen. Es w\u00e4re nicht das erste Mal, dass Ihm jemand auf Grund seiner Arbeit einen Spa\u00df mit Ihm erlaubte.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider zog seine Berufswahl oft auch Spinner, Verschw\u00f6rungstheoretiker und andere esoterisch angehauchte Personen an. Jones war weiterhin von Grund auf Wissenschaftler. Er hatte immer noch seinen Dr. der Psychologie und h\u00e4tte jeder Zeit wieder eine Praxis er\u00f6ffnen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch das Unbekannte war wesentlich interessanter und bei jedem Fall hatte er immer die menschliche Komponente gefunden. In keinem seiner F\u00e4lle hatte er je einen echten Geist oder andere so genannte \u00fcbernat\u00fcrliche Wesen gefunden, und ja auch sie hatten Ihn nicht gefunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Oft zweifelte Jones aber an sich und der Realit\u00e4t denn bei seinen F\u00e4llen kam es immer darauf an den Geist freizuhalten und auch an unm\u00f6gliche L\u00f6sungen zu denken. Dies machte Ihn zu einem guten Ermittler.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Anblick des neuen Briefes riss Ihn erneut aus den Gedanken. Jesper \u00f6ffnete Ihn und lass Ich in Ruhe durch:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Sehr geehrter her Jones,<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Leider kann ich nur auf schriftlichem Wege mit Ihnen Verbindung ausnehmen. Da Sie sich seit 2 Wochen nicht gemeldet haben trage ich mein Anliegen erneut an Sie heran. Der Teddy ist ein Beweisst\u00fcck welches ich Ihnen hiermit wie angek\u00fcndigt zug\u00e4nglich machen m\u00f6chte. Seit 4 Wochen h\u00f6ren wir in meinem Haus eine leise Kinderstimme. Gehen wir in den Raum, aus dem die Stimme zu kommen scheint, liegt dort jedes Mal ein Teddy wie dieser den Ich Ihnen zugesendet habe. Dieser wurde in meiner K\u00fcche gefunden.&nbsp;&nbsp;Au\u00dfer dem Teddy ist in den R\u00e4umen alles unauff\u00e4llig. Mein Mann und ich haben keine Kinder und hatten auch nie welche. Deshalb ist es uns absolut unerkl\u00e4rlich, woher die Teddys und die Stimme kommen k\u00f6nnten. Jeder Teddy wurde durch uns untersucht und wir konnten weder ein Mikrofon noch einen Lautsprecher finden. Daher haben wir uns an Sie gewendet da Sie als sehr diskret und erfolgreich gelten. Wenn Sie uns antworten wollen, bitten wir Sie uns in zwei Tagen nach Erhalt des Briefes im Hilton zu treffen. Wir werden im Caf\u00e9 sitzen und auf Sie zwischen 15 bis 16 Uhr warten. Sollten Sie zu diesem Treffen nicht erscheinen sehen Sie den Auftrag bitte als nicht erteilt an.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Mr. &amp; Mrs. T.L<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Jones war neugierig und nahm sich den Teddy in die Hand. Wieso war er verpackt. Man sollte doch denken, wenn man diesen in der K\u00fcche gefunden habe, w\u00e4re dieser ohne Verpackung dort aufgefunden worden. Jones tastete Ihn ab und konnte auf diese Art auch kein Audioequipment feststellen. Jesper nahm die beiden Briefe und den Teddy unter den Arm und ging in sein B\u00fcro. Er machte Bilder von beiden Briefen und dem Teddy und lud sie in sein neues Portal hoch. Ein Fall wurde automatisch erstellt. Kimberly hatte da ganze Arbeit geleistet und w\u00fcrde die hochgeladenen Daten sicher Zeit nah bearbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>In zwei Tagen im Hilton. In zwei Tage im Hilton wiederholte er laut.<\/p>\n\n\n\n<p>Jesper hatte vor diesen Termin wahr zu nehmen, bevor er dies aber machen konnte rief er einen Kollegen an, der sich mit Abh\u00f6r- und Audiotechnik auskannte. Dieser kam auch gleich zwei Stunden sp\u00e4ter in Jones B\u00fcro und zerlegte den kleinen Teddy wirklich in seine Einzelteile. Dabei wurden sie dann auch f\u00fcndig.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein nicht ertastbares Mirco und ein Miniaturlautsprecher so gut versteckt, dass es sich hier um Profis handeln musste. Jesper war alarmiert den diese Technik wurde von Spezialeinheiten oder Abh\u00f6rspezialisten genutzt. Sie war extrem teuer und sehr selten, wie Ihm sein Bekannter erz\u00e4hlte. Somit war eine R\u00fcckverfolgung sogar online und innerhalb von Minuten erledigt. Die genutzte Hardware wurde eine privaten Sicherheitsfirma zu geordnet. Jones erkundigte sich nat\u00fcrlich bei dieser Firma, ob Sie entsprechende Teile vermissen, und gab sich dabei als Neukunde aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Verantwortliche der Firma best\u00e4tigte Ihm, dass es vor einem Monat einen Angestellten gab der Firmenequipment gestohlen habe und man aktuell versuche diese aus dem freien Markt zu bekommen. Des Weiteren erkundigte er sich bei Jesper, woher er denn diese Teile habe. Jones gab sich weiterhin als Neukunde aus und gab daher an er habe diese in einem Teddy gefunden, welcher in seiner Wohnung aufgetaucht w\u00e4re.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dies schien den Herrn am anderen Ende des Telefonates sehr zu besorgen, auch wenn er versuchte dies runterzuspielen. Jesper bat um einen Termin f\u00fcr ein pers\u00f6nliches Gespr\u00e4ch und versprach die gefundenen Teile mitzubringen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Jespers Kollege hatte das Gespr\u00e4ch mitgeh\u00f6rt und war nicht so \u00fcberzeugt von den Ausf\u00fchrungen des Angestellten. Er erkl\u00e4rte Jones, dass es unm\u00f6glich w\u00e4re diese Teile zu verlieren da sie jederzeit zu orten w\u00e4ren. Er solle daher bei dem Besuch vorsichtig sein. Au\u00dferdem erstellte er Kopien der Teile jedoch ohne die Ortung. So hatte Jones immer noch was in der Hand, falls er die echten Teile wirklich abgab.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Jones rief als n\u00e4chstes Walter an und bat Ihn an dem Termin mit der Firma als Kommissar teil zu nehmen. Dieser stimmte zu und so konnte Jones mit ruhigem Gewissen seine Arbeit f\u00fcr den heutigen Tage zur Seite legen. Auf einen Verdacht hin kontrollierte er nochmal alle Fenster und die T\u00fcren und schaltete die Alarmanlage ein. Danach ging er zu Bett denn der morgige Tag w\u00fcrde fr\u00fch anfangen und sehr anstrengend werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der n\u00e4chste Tag:<\/p>\n\n\n\n<p>Jones war bereits um 5 aufgestanden, hatte sich entsprechend seiner Vita angezogen und sich mit Kommissar K\u00f6nig getroffen. Zusammen besuchten sie die Firma HighriskSecure.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Pf\u00f6rtner wollte nur Jesper durchlassen da ja nur er den Termin hatte. Nachdem Walter jedoch seinen Scotland Yard Ausweis vorzeigte, wurde dieser sehr nerv\u00f6s und lies beide zum vereinbarten Termin durch. Im B\u00fcro des Sicherheitschefs angekommen stellt sich dieser den beiden M\u00e4nnern vor: Hugh Leeland war sein Name und er gab zu nicht mit einem Kommissar von Scotland Yard gerechnet zu haben. Walter erkl\u00e4rte Ihm direkt, dass sein Unternehmen ja eine entsprechende Lizenz habe und er als Polizist beauftragt wurde diesen Fall zu begleiten da Herr Jones Freund in f\u00fchrender Position bei den Beh\u00f6rden habe. Diese wollten auf dem Laufenden bleiben da es hier ja auch um die Sicherheit einer wichtigen Pers\u00f6nlichkeit ging.<\/p>\n\n\n\n<p>Hugh Leeland verstand sofort. Der Kommissar hatte an sich keine Lust hier zu sein aber seine Vorgesetzten k\u00f6nnten Ihm und seiner Firma viel \u00c4rger machen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Leeland gab nach mehrfacher R\u00fcckfrage zu, dass es keinen Mitarbeite gab, der die Sachen gestohlen habe. Sondern es wurde vor einem Monat bei Ihnen im Lager eingebrochen und Hardware im Wert von mehreren Tausend Pfund gestohlen. Sie konnten dies nur nicht zur Anzeige bringen da es sich die Gesch\u00e4ftsleitung sorgen machte man k\u00f6nne die Lizenz als Sicherheitsunternehmen verlieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Walter guckte Mr. Leeland an und fragte Ihn, ob er denn glaube es w\u00fcrde Ihnen helfen, dass die Hardware nun von einer wichtigen Privatperson gefunden wurde welche guten Kontakte zur Polizei habe und somit nun der Fall definitiv auch Ihn befassen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Leeland knickte ein und gab den M\u00e4nnern sofort zu, dass er wusste, dass es nur eine Frage der Zeit war bis sowas passierte. Die Sicherheitsma\u00dfnahmen in der Firma waren im Vergleich zu den Ma\u00dfnahmen bei den Kunden gleich Null. Lager und Serverr\u00e4ume wurden nur durch Vorh\u00e4ngeschl\u00f6sser gesichert. Die Chef Etage wollte hier sparen, um mehr Gewinn zu generieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Walter und Jesper waren fassungslos bei dem, was sie hier vernahmen. Walter konnte nicht anders er musste seine Chefs wie auch die Cybercrime Abteilung benachrichtigen. Innerhalb der n\u00e4chsten Stunde w\u00fcrden unendlich viel Polizisten die Firmenzentrale komplett durch Suchen und alles sicherstellen, was Sie in die Finger bekommen w\u00fcrden. Damit war die Firma HighRiskSecure offiziell aus Business.<\/p>\n\n\n\n<p>Und genauso kam es. Eine Horde von Polizeispezialisten nahmen HighRisk Wort w\u00f6rtlich auseinander. F\u00fcr Jesper war daher hier keine weiter Spur zu finden. Scotland Yard w\u00fcrde sich mit allen besch\u00e4ftigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun war nur die Frage wie kam die Technik in den Teddy und wieso wurden mehrere bei seinen Auftraggebern gefunden. Wo waren diese Teddys nun. All dies w\u00fcrde Jones nicht mehr vor dem Treffen im Hilton herausfinden k\u00f6nnen, also ging er zu seinem Auto und fuhr nach Hause.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Hause angekommen stellte er sein Auto in die Garage und ging durch den B\u00fcroeingang ins Haus. So merkte er nicht, dass an der Frontt\u00fcr ein neues Packet auf Ihn wartete. Als erstes ging er ins Wohnzimmer und schaltete den TV ein er wollte seine Lieblingsquizshow gucken. Doch das Einzige, was lief war eine Sondersendung \u00fcber HighRiskSecure und wie eine private Quelle die Aufmerksamkeit von Scotland Yard auf Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten des Unternehmens richtete.<\/p>\n\n\n\n<p>Was seine kleine Ermittlung da ausgel\u00f6st hatte, konnte Jesper selber kaum fassen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auf einmal kam es Jesper so vor als sei wer vor seiner T\u00fcr. Er stand daher auf und ging gem\u00fctlich zur T\u00fcr, doch niemand erwartete Ihn dort. Nur ein weiteres Packet mit der Ihm mittlerweilen bekannten Frauenschrift war dort zu sehen. Jesper hob es auf verschloss die T\u00fcr hinter sich und ging mit dem Packet zur\u00fcck ins Wohnzimmer. Als er es \u00f6ffnete war erneut ein Teddy darin aber kein Brief. Jesper suchte direkt an der bekannten Stelle und fand erneut ein Micro und einen Lautsprecher. Auf einmal ert\u00f6nte eine Frauenstimme.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr geehrter Herr Jones, vielen Dank f\u00fcr Ihre Dienste, der Auftrag w\u00e4re damit f\u00fcr Sie abgeschlossen. Ihre Bezahlung finden Sie in diesem Teddy.<\/p>\n\n\n\n<p>Jesper wollte noch was erwidern als auf einmal sowohl das Micro wie auch der Lautsprecher in rauch aufgingen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nun war er aber gespannt und untersuchte den Teddy erneut. Dieser hatte im R\u00fccken einen Rei\u00dfverschluss vern\u00e4ht den Jesper vorsichtig \u00f6ffnete. Darin befind sich der erwartete Brief mit 10.000 englischen Pfund.<\/p>\n\n\n\n<p>Verwundert ging er in sein B\u00fcro und schrieb alle Vorkommen in die digitale Akte. Auch die letzten Ereignisse wurden hier festgehalten und der Fall wurde mit bezahlt markiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Kimberly hatte tats\u00e4chlich schon alles aufbereitet. Er konnte gar nicht sagen wie froh er war, diese Endscheidung mit dem Job gef\u00e4llt zu haben. Vieles wurde nun einfacher f\u00fcr Ihn. Zum Schluss markierte er den Fall als abgeschlossen und machte seinen PC aus.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck im Wohnzimmer setzte Jesper sich in seinen Sessel und fragte sich, ob er seine Auftraggeber nicht doch noch ermitteln sollte. Am Ende endschied er sich dagegen und ging ins Bett. Es war wie ein neuer Wind ein Neuanfang f\u00fcr Jesper. Er f\u00fchlte sich nicht mehr m\u00fcde, sondern Energie geladen und freute sich schon auf seinen n\u00e4chsten Fall. Auch lebte in Ihm die Hoffnung auf weitere Spuren im Fall seiner Frau zu finden. So gut hatte er sich schon lange nicht mehr gef\u00fchlt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Jesper Jones paranormaler Ermittler war wieder da, in neuer frischer Form.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"parent":3405,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","doc_tag":[],"class_list":["post-3434","docs","type-docs","status-publish","hentry"],"comment_count":0,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/docs\/3434","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/docs"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/docs"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3434"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/docs\/3434\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3445,"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/docs\/3434\/revisions\/3445"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/docs\/3405"}],"next":[{"title":"Neue Spuren - Neue Fragen (Jesper Jones 12)","link":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/?docs=kurzgeschichten-by-leviathan\/jesper-jones-staffel-02\/jesper-jones-12","href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/docs\/3435"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3434"}],"wp:term":[{"taxonomy":"doc_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.diebesgut-art.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fdoc_tag&post=3434"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}