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Ein neuer Lebensabschnitt (Sacred Flames 01)

Wir schreiben das Jahr 2049 Melissa war gerade 24 geworden und an der Oxford University angenommen worden. Ihr Eltern waren sehr stolz, dass Ihre Tochter die Familientradition in Oxford fortführte. Immerhin hatte auch Ihr Vater Jesper dort seine Abschlüsse gemacht. Natürlich arbeitete dieser nicht mehr als Wissenschaftler, sondern für die Polizeibehörden. Melissa war die Tochter des bekannten Jesper Jones und seiner Frau Melinda Jones.

Melissa Jones wurde am 12.6.2025 geboren. Nun 24 Jahre später arbeiteten Ihre Eltern immer noch für die Polizei. Eigentlich wollten Sie sich in Rente begeben aber Ihr Vater war ein Workaholic.

Melissa war in einem Polizistenhaushalt aufgewachsen und so waren Ihre Hobbies Kampfsport und Schießen in einem Schützenverein gewesen. Unerwarteterweise war jedoch nicht Ihr Vater, sondern Ihre Mutter dafür verantwortlich, da sie ihre Tochter in die entsprechenden Vereine mitgenommen hatte.

Abgeschreckt durch Ihre Hobbies waren die meisten Jungs nicht an Ihr interessiert. Dabei war Melissa eine wirklich hübsche junge Frau mit einer sehr sportlichen Figur und langen roten Haaren. Sie war sehr behütet aufgewachsen und bekam auch heute noch alles von Ihren Eltern, was Sie sich wünschte. Manchmal wünschte Sie sich jedoch, dass dies nicht so ist denn vieles war zu leicht und sie wollte ja auch gerne auf eigenen Beinen stehen.

Die Universität würde Ihr dabei helfen dachte Sie lange, doch niemand hatte Sie darauf vorbereitet Ihren Eltern zu erklären, dass Sie ins Wohnheim ziehen wollte und nicht in eine von Ihren Eltern finanzierte Wohnung. Melissa wollte wie alle andere Studenten und Studentinnen leben. 

Das Gespräch war kurz, denn Sie hatte nicht den Mut dies unter sechs Augen zu tätigen, sondern schrieb Ihren Eltern nur einen Brief den Sie in der Küche liegen lies.

Lieber Papa, liebe Mama,

Ich bin Euch sehr dankbar für alles, was Ihr für mich tut. Doch diesmal will ich es wie alle anderen Menschen machen. Ich habe mir ein Zimmer in einem Studentenheim gemietet und einen Nebenjob organisiert.

Bitte akzeptiert meine Wahl. Wenn Ihr dies lest, bin ich bereits in Oxford und beziehe mein Zimmer. Meine neue Telefonnummer werde ich Euch in den kommenden Tagen schicken.

Ich liebe Euch

Eure Meli

Sie legte den Brief ab, nahm Ihren Koffer und ging aus dem Haus. Das Taxi zum Bahnhof wartete bereits.

Es war bereit später Nachmittag als Melissa Jones an der Oxford University ankam. So hatte Sie genug Zeit Ihr Zimmer im Studentenheim zu beziehen und sich auf die Erstsemester Einführung am kommendem Tage vor zu bereiten. Melissa war sehr stolz auf Ihre Wahl immer hin hätte Sie sich auch komplett von Ihren Eltern bezahlen lassen können. So aber konnte Sie für sich selber sorgen und die Studiengebühren würden eh von Ihren Eltern bezahlt werden.

Denn auch wenn Sie gerne eigenständig alles finanzieren wollte, war dies beiden Studiengebühren einfach nicht möglich mit Ihren kleinen Job im Caffè.

Melissa packte Ihre Sachen in Ihr neues Zuhause und verlies dies direkt wieder. Sie wollte sich noch bei Ihrem Nebenjob melden immerhin hatte Sie sich ja noch nicht persönlich vorgestellt. Vom Studentenheim bis zum Caffè war es ein Fußweg von 15 Minuten. Es war ein kleines altmodisches Gebäude dachte Melissa, als Sie vor der Lokation angekommen war. Eingebettet in alt englische Fachwerkhäuser war in dem größeren der drei Altbauten ein kleines Bistro und Caffè verwirklicht worden. Es hatte einen guten Ruf bei den Studenten und auch die örtlichen Anwohner gingen gerne hier auf einen Kaffee oder einen Tee trinken. Melissa hatte den Job durch Zufall im Internet gefunden und sich direkt beworben. In der Zusage stand Sie sollte sich bei einem Mitarbeiter namens Jack melden, welcher Sie einarbeiten würde und Ihr alles zeigt, was Sie wissen müsse. Kein Termin stand in dieser Email auch keine Mobile Nummer, mit der Sie Jack hätte erreichen sollen. Also hatte Sie sich vorgenommen direkt am ersten Tag in Oxford das Geschäft zu besuchen und sich vor zu stellen.

Mit einem mulmigen, aber erfreuten Gefühl betrat Sie den Laden und schaute sich erst einmal in Ruhe um. Rustikale Möbel und schön gestaltete kleine Nischen in denen die Kunden sich zurück ziehen konnten. Alles in dem Laden schrie nach setzt Dich hin und genieß etwas Zeit mit Kaffee und Kuchen. Melissa hatte die richtige Wahl getroffen besser hätte Sie es nicht treffen können. 

Entschuldigen Sie möchten Sie einen Tisch? Kann ich Ihnen helfen? Wurde Sie plötzlich angesprochen. Der Sprecher war ein junger Mann in Ihrem Alter, anscheinend auch eine Studentische Kraft. Er war modern und hip gekleidet, doch nicht so hip dass es nicht in den Laden passte. 

Entschuldigung ähhm ich wollte zu Jack und mich vorstellen. Mein Name ist Melissa Jones ich habe hier einen Studentenjob bekommen und bin heute in Oxford angekommen. Antwortete Melissa.

Ein Lächeln öffnete das freundliche Gesicht des jungen Mannes noch mehr. Ja dann Willkommen Melissa ich bin Tom und Jacks Bruder uns gehört dieses Geschäft. Ich bin genauso Student wie Du. Mein Bruder hingegen kümmert sich nur noch um den Laden seid, dem unsere Eltern in Rente sind. Ich bring Dich gleich mal nach hinten ins Büro zu Ihm. Antwortete Tom Longlay.

So vertraute Sie sich Tom an und sie gingen gemeinsam ins Büro wo Jack gerade dabei war Feierabend zu machen. 

Jack ich bring Dir hier unsere neue Mitarbeiterin Melissa, ich glaube Sie hat nicht mal Ihre Sachen ausgepackt. Scherzte Tom er wusste nicht, wie wahr seine Aussage war.

Ah Ms Jones, ich hoffe es ist für Sie ok wenn auch wir uns beim Vornamen nennen. Ich bin Jack und mir und meinem Bruder gehört dieses Geschäft. Ich freue mich sehr Dich bereits an Deinem ersten Tag in Oxford hier zu begrüßen. In Deiner ersten Woche hier wirst Du nicht zur Arbeit eingeteilt. Du wirst zu viele Veranstaltungen haben und auch erstmal Dein Studium regeln müssen. Danach die Woche werden wir uns dann hier treffen. Du kannst einfach ohne Termin erscheinen aber bis spätestens am Mittwoch solltest Du hier gewesen sein. Denn da arbeite ich die Schichtpläne aus. Des Weiteren bezahle ich Dir die ersten zwei Wochen mit 50% des normalen Gehaltes, ohne das Du anwesend sein musst. Erklärte Jack Ihr in einem kurzen Monolog.

Danke Jack das freut mich sehr. Dein Bruder hatte Recht ich habe nicht mal meine  Sachen ausgepackt, sondern bin direkt hier zu Euch gekommen. Sagte Melissa leicht peinlich berührt.

Sie unterhielten sich noch eine Weile und Jack zeigte Ihr schon einmal den Laden. Danach lud er Sie ein sich einen Tisch auszusuchen und es sich gemütlich zu machen alles, was Sie essen und trinken wolle ginge heute auf seinen Deckel wie er sich ausdrückte.

Melissa nahm das Angebot dankend an denn immerhin musste Sie ja noch Ihr Zimmer einrichten und einkaufen sollte Sie auch, aber dafür war es bereits zu spät. So bestellte Sie sich bei Tom einen Early Grey, eine Stück Kirschkuchen und später noch ein belegtes Brötchen, welches Sie mit nach Hause nahm.

Es war bereits 22 Uhr als Melissa wieder ins Studentenheim kam. Die Tür war geschlossen und so musste Sie erst einmal nach den Schlüsseln suchen.  Das Licht vor der Eingangstür war nicht so gut wie gedacht, denn Melissa konnte kaum was sehen in Ihrer Tasche. So dauerte es fast zehn Minuten, bis Sie den Schlüssel in der Hand hielt. Genau in diesem Moment ging die Tür auf und ein älterer Herr verließ das Haus. Schnell sprang Sie durch die Tür und ging in den zweiten Stock, wo Ihr Zimmer lag.

22:20 Melissa war in Ihrem neuem Zuhause und sah sich die Kartons und das Zimmer zum ersten Mal genauer an. Es war nicht so groß wie bei Ihren Eltern, aber es würde reichen. Eine kleine Einbauküche war auch vorhanden und ein Bad mit Badewanne. Besser als erwartet, dachte Sie und ging an die ersten Kartons Sie musste alles noch verräumen, denn Irgendwo waren die Bettwäsche wie auch die Kissen und die Decke fürs Bett verpackt. Die Matratze hatte Sie bereits vor zwei Tagen hier her geschickt und der Hausmeister hatte Sie für Sie bereits ausgepackt und aufs Bett gelegt. Es dauerte allein 2 Stunden die Küche und den Wohnbereich fertig zu bekommen so war es bereits kurz nach 0 Uhr und Melissa war wirklich fertig. Drei Kartons mit der Aufschrift Schlafzimmer waren noch zu verräumen und dann wäre Sie offiziell eingezogen.

5:00 der Wecker klingelte und Melissa sprang vor Schreck aus dem Bett. Das Zimmer war fertig. Naja bei diesem Studentenzimmer handelte es sich eigentlich um eine kleine Wohnung. Immerhin gab es einen Schlafraum, ein Wohn- und Kochbereich und ein Bad.

Langsam und leicht gerädert, wegen zu wenig Schlaf, stand Sie auf und ging ins Bad, um sich fertig zu machen. Sie hatte Tom versprochen um 6 zum Frühstück im Bistro zu sein und dann mit Ihm zusammen zur Einführungsveranstaltung zu gehen. Tom fing auch mit seinem Studium in alten Sprachen an. Melissa hingegen hatte sich für Journalistik und Kriminologie eingeschrieben. Letzteres stand gar nicht im Vorlesungsverzeichnis, dank Ihres Vaters konnte Sie diese aber besuchen. So richtig hinterfragt hatte Melissa nicht und würde dies auch nicht. Sie war froh hier zu sein und ein neuen Abschnitt Ihres Lebens hier zu starten. Es würde eine aufregende und spannende Zeit werden. Aber auch eine sehr arbeitsreiche und stressige Zeit werden. Doch Melissa freute sich auf beides.

Die Zeit rannte Ihr davon, als Melissa aus dem Bad kam war es bereits 5:45 am Morgen. Sie zog sich schneller an als gewohnt und ließ das Schminken für heute einmal sein. Der subjektive Betrachter würde Melissa auch ohne Schminke als eine überdurchschnittlich hübsche Frau bezeichnen, Ihr war dies bewusst und so war sie fein damit auch mal ungeschminkt vor die Tür zu gehen. Als Sie das Studentenheim verlies waren es noch zehn Minuten bis Sie zum Frühstück erscheinen sollte und Sie hatte nicht vor zu spät zu sein. Somit beschleunigte Sie Ihren Gang und schlenderte nicht wie am gestrigen Tage durch die Gegend. 

Als Sie das Bistro erreichte, saßen schon die ersten Gäste im Außenbereich und frühstückten. Es waren durchweg ältere Personen, man könnte fast denken alle Professoren der Uni würden hier Ihr Frühstück einnehmen. Der Innenbereich war aber noch geschlossen. Jack veranstaltete zu jedem neuem Semester ein Willkommens Frühstück für seiner Familie und die Angestellten. Daher war eine große Tafel im Innenbereich aufgebaut an der auch nur noch zwei Plätze frei waren. Tom wartete draußen auf Sie. 

Guten Morgen Melissa, schein spät geworden zu sein bei Dir oder sollte ich früh sagen. Grinste er Melissa an.

Guten Morgen Tom, ja es war so halb vier und um fünf ging der Wecker. Ich freue mich daher nun auf ein gutes Frühstück. Erwiderte Sie.

Zusammen gingen Sie ins Bistro und Tom stellte Ihr alle Anwesenden vor. Das Frühstück war reichlich und wirklich sehr gemütlich. In Melissa formte sich der Gedanke, dass Sie dies ruhig öfter haben dürfte.

Um acht Uhr gingen Tom und Sie dann zur Erstsemester Einstiegs Veranstaltung. Hier wurden den neuen Studenten*innen die Uni gezeigt wie auch alle Möglichkeiten aber auch die entsprechenden Pflichten aufgezeigt. So galt zum Beispiel in allen Studentenheimen auf dem Campus eine Nachtruhe ab 21 Uhr. Ab 22 Uhr waren die Eingangstüren abgeschlossen.  Die frühste Vorlesung begann um 8:00 und die späteste um 20 Uhr. 

Melissa schrieb sich viel mit, denn Sie würde es sich nie alles auf einmal merken können. So flog der Tag dahin mit noch mehr Infos und noch mehr Notizen.

17:00 die Veranstaltung endete und Melissa ging direkt ins Studentenheim. Sie hatte Tom an einem nicht zu bestimmenden Punkt des Tages aus der Sicht verloren.

In Ihrer Wohnung angekommen legte Sie sich auf die Couch und schaltete den TV ein. Den Rest des Tages wollte Sie erst einmal abschalten. Melissa wusste es würde nicht weniger werden aber Ihre ersten Vorlesungen waren erst in der kommenden Woche. Bis dahin musste Sie noch viel Laufen und Dokumente ausfüllen und abgeben. Sie war wirklich froh, dass Jack Ihr die erste Woche direkt frei gegeben hatte.

So schlief Melissa Jones auf der Couch ein und ein merkwürdiger Traum begleitete Sie durch die Nacht.

Am Morgen stand Sie mit Rückenschmerzen auf und sah, dass sie sich nicht mal ausgezogen hatte. Heute musste Sie nicht so früh irgendwo sein. Als ging es um 8 Uhr erst einmal unter die Dusche und danach wurde sich angezogen und geschminkt. Heute war Ihr mal danach. So fertig gemacht packte Sie Ihre Dokumente und machte sich auf den Weg zum Copyshop. Melissa wollte noch einige Zeugnisse und Zertifikate kopieren welche bis morgen abgegeben werden musste. Auch Ihren ersten Wocheneinkauf wollte Sie dann direkt erledigen. So packte Sie sich neben den Dokumenten auch noch zwei drei Taschen in Ihren Rucksack ein.

Drei Stunden hatte Melissa benötigt, um alles zu erledigen. Neben dem Einkauf hatte Sie auch schon alle Dokumente abgegeben so hatte Sie morgen einen freien Tag, welche Sie damit verplanen, würde sich die Stadt genauer anzuschauen wie auch den Campus etwas zu erforschen.

Den Rest des Tages schlenderte Melissa über den Campus und fand so die eine oder andere Stelle, welche Sie sich gut vorstellen, konnte sich mal zum Lernen zurück zu ziehen. Als letztes besuchte Sie die Bibliothek oder BIB wie die Studenten sie nannten.

Es war ein altes Gebäude mit sowohl Äußeren wie auch Innere Ausmaßen, die einfach nur beeindruckend waren. Wie in vielen Filmen war die BIB von alten Holzregalen mit gefühlt unendlich vielen alten, modernen und aktuellen Büchern bestückt. Genau davon hatte Sie immer geträumt, einmal in so einer Bibliothek zu stehen und die Wahl zu haben welches Buch Sie nun in die Hand nehmen sollte, um sich zu bilden oder einfach nur was Spannendes zu lesen.

Melissa war im Himmel alles, was Sie sich vorgestellt hatte, war bis jetzt eingetroffen und dies machte Sie sehr glücklich. Mit diesem Gefühl verlies Sie die BIB und machte Sich auf den Weg ins Studentenheim. Morgen wollte Sie den Ort weiter erkunden und dafür dann auch früh aufstehen. Diese Nach schlief Melissa ruhig und entspannt. 

Der Morgen würde zeigen wie es weitergehen würde. Melissa Jones war an der Universität und würde in den kommenden Tagen und Wochen hier noch viel erleben, das war sicher. 

Entgegen Melissas Erwartungen hatte Sie den nächsten Tag nun doch nicht frei denn bereits um 6 Uhr morgens rief die Sekretärin Ihres Professors an und bat um persönliche Vorstellung da wohl der Kriminologie Kurs den Standort gewechselt habe und man Sie daher zur entsprechenden Einführung erst heute einladen konnte. Melissa sprang unter die Dusche und macht sich fertig, Sie hatte nicht viel Zeit. Sie sollte in 20 Minuten im Büro Ihres Professors sein. War es überhaupt ein Professor oder eine Professorin? So genau wusste Sie es nicht aber, dass würde sich ja sicher gleich zeigen also packte Sie einen Block, einige Stifte und Ihr Mobile und die Heim Schlüssel in die Tasche.

Gerade mal eine Minute vor dem Termin war Melissa an einem alten und sehr kaputten Gebäude am anderen Ende des Campus angekommen. Hier also sollte der beste Kriminologie Kurs der Welt stattfinden? Melissa war etwas irritiert, wollte sich dies aber nicht anmerken lassen und so ging Sie auf die Tür des Hauses zu und öffnete diese. Innen sah es ganz anders aus. Eine moderne Gestaltung des Hauses war sofort zu erkennen. Sie ging an einigen Räumen vorbei und schaute kurz durch die Tür. Nur die beste Technik stand in diesen Räumen. Wie man sich doch täuschen konnte. Der Einband sagt halt nicht immer etwas über die inneren Werte aus. Eine Tür ging auf und eine Mitte 30 Jahre alte Frau sprach sie direkt an. Ah Sie müssen MS Jones sein, wir haben bereits auf Sie gewartet. Sie können sich später gerne ausreichend umsehen nun würde ich Sie bitten Ihren Schritt zu beschleunigen und ins Büro zu kommen. 

Melissa tat wir Ihr aufgetragen wurde und betrat das Büro. Ein recht großer Raum mit einem langen Tisch an dem 20 Studenten saßen. 3 Plätze waren noch frei, Ihrer und zwei vor Kopf. Auf dem einen nahm die Dame Platz welche Sie herein gebeten hatte. 

In diesem Moment ging eine versteckte Tür an der Seitenwand auf und ein bekanntes Gesicht erschien.

Guten Tag meine lieben Studenten, mein Name ist Walter König. Ich bin Ihr Professor. Damit Sie auch verstehen, wieso ich Sie unterrichte, kurz einige meiner Karrierestufen. Angefangen habe ich beim SAS und bin nach meiner Dienstzeit zum MI6 gewechselt. Da es mir dort aber nicht so gefiel wechselte ich erneut und war dann lange beim New Scotland Yard tätig, bevor ich diese Stelle hier als Lehrer annahm. Nun zu Ihnen, einige kenne ich bereits und einige noch nicht. Da Sie sich aber alle kaum kennen werden würde ich Sie um eine kleine Vorstellungsrunde bitten. Endete Walter seinen Monolog und setzte sich neben seine Angestellte.

Die Runde startete und alle stellten sich mit Ihrem Vornamen, Alter und den vorherigen Schulen vor. Auch Melissa war da keine Ausnahme. Sie war sehr verwundert Walter hier zu sehen. Immerhin war er Ihr Patenonkel und bester Freund der Familie.

Es dauerte eine Weile bis alle fertig waren. Direkt danach wurden Sie durch das Gebäude geführt und in Ihre Lerneinheiten zugeteilt. Es war bereits 13 Uhr als die Veranstaltung als beendet erklärt wurde und alle anderen Studenten gingen.

Ms Jones können wir Ihnen noch helfen? Erkundigte sich die junge Dame.

Ähm Ms sie haben Ihren Namen nicht genannt wie darf ich Sie ansprechen? erwiderte Melissa

Oh entschuldigen Sie bitte Ms Jones mein Name ist Kain. Kimberly Kain. Ich war lange Zeit die Assistentin Ihres Vaters.

Nun wusste Melissa endlich, wieso Sie die Frau Ihr so bekannt vorkam. 

Ms Kain ich würde gerne mit meinem Patenonkel, oh entschuldigen Sie mit Prof. König sprechen.

Hallo Melissa. Schaltete es in diesem Moment um die Ecke. Kom ruhig rein ich hab jetzt Zeit. Dies ließ sich Melissa nicht zweimal sagen und betrat das Büro ohne auf Kimberly Kain zu achten schloss Sie die Tür hinter sich.

Onkel Walter was machst Du denn hier und warum hat mir dies keiner vorher gesagt ich war ja echt überrascht. fragte Sie Ihn.

Ja mein Kind was soll ich sagen. Du weißt ja, dass dein Dad kein normaler Polizist ist. Er und ich haben in Zusammenarbeit mit der Uni hier eine Ausbildungsstätte für angehende Geheimagenten geschaffen. Da Du an Kriminologie interessiert warst haben ich mich dafür stark gemacht Dich hier mit aufzunehmen. Ich kann Dir sagen Deine Eltern waren davon nicht sehr begeistert. Alles, was ich Dir sagen ist natürlich streng geheim und darf diese Räume nicht verlassen, dass sollte Dir klar sein. Endete Walter.

Die Offenbarung Ihres Onkels hatte Sie mehr geschockt als Melissa selbst erwartet hatte. Sie war in einem Programm für die Ausbildung von Geheimagent gelandet. Noch wusste Sie nicht, ob Ihr dies wirklich passte, aber Sie würde dem Kurs eine Chance geben.

Ok Walter ich werde alles für mich behalten aber begeistert bin ich derzeit noch nicht. Auch werde ich diesem nennen wir es mal Kurs eine Chance geben. Aber wenn ich hier raus will, gehe ich ohne Schwierigkeiten oder Strafen. Sagte Sie mit fester und bestimmender Stimme.

Ja, Ja, dies musste ich eh Deinen Eltern versprechen. Antwortete Walter.

Nachdenklich und irritiert verließ Melissa das Gebäude, um zum Bistro zu gehen Sie brauchte nun ein Stück Kuchen und einen guten Earl Grey. Sie musste nachdenken, ob dies wirklich in Ihre Pläne passte. Immerhin wollte Sie nicht in die Fußstapfen Ihrer Eltern treten und Melissa war sich absolut sicher, dass Ihre Eltern sich dies auch nicht für Sie wünschten. Viel zu oft hatten Sie Ihr erklärt, wie wichtig Ihre Arbeit sei, sie sich aber wünschten, dass Sie ein ruhigeres und sicheres Leben führen werde.

Bis zum Bistro führte Sie Ihr Weg Sie an diesem Tag nun aber doch nicht, denn plötzlich stand sie vor dem Wohnheim.  Stirnrunzelnd hinterfragte Sie dies nicht und ging in Ihre Wohnung. Der Abend war noch fern doch in Melissas Kopf tobte ein Orkan an Gefühlen und sie war unglaublich müde. Also ging Sie ins Schlafzimmer und legte sich in Ihr Bett. Der nächste Tag würde die Lösung Ihrer Situation ergeben nahm Sie sich fest vor und schlief direkt ein.

Wie können wir helfen?