1. Start
  2. Dokumente
  3. Stories
  4. Jesper Jones Staffel 1.3
  5. Die Statistik sagt NEIN (Jesper Jones 26)

Die Statistik sagt NEIN (Jesper Jones 26)

Sonderfolge Melinda Jones

Die Statistik sagt nein war eine normale Aussage jedes Analysten denn nur die Zahlen bildeten in diesem Beruf die Wahrheit und doch liegt in der Realität viel mehr als Statistiken.

So oder anders wollte Melinda Jones Ihr erstes eigenes Buch anfangen. Zum Schrieben war sie nach New York geflogen, denn in London hatte Sie nicht die Ruhe und Geduld mit diesem Projekt anzufangen. Jesper wusste nur, dass Sie mit Walter nach New York geflogen war, und mit Sicherheit ging er davon aus, dass auch Sie an dem Fall arbeiten würde. Doch Sie hatte die Gelegenheit beim Schopfe genommen und wollte so in kurzer Zeit den Anfang Ihres ersten Bucher schreiben. Ihr Mann sollte davon nichts wissen, Ihr war es peinlich, immerhin hatte Jesper die Idee gehabt und Sie diese sofort verworfen. Nun doch zugeben zu wollen, dass die Idee doch ganz gut war, wollte Melinda einfach nicht.

Melinda sahs nun schon seit Stunden vor Ihrem Laptop und versuchte einen guten Anfang zu schreiben. Jedes Mal  fand Sie jedoch einen Fehler, der in Ihren Augen einfach alles kaputt machte. So klappte Sie den Rechner zu und legte ihn zur Seite. Melinda war in einem schönen alten Haus in Brooklyn untergekommen. Brooklyn hatte in den letzten Jahrzehnten eine Wendung und Entwicklung weg vom Ghetto hin zur IN Location absolviert. Ehemalige Bewohner würden sich heute die modernisierten Wohnungen nicht mehr leisten können. Viele Stadtteile in NY vollzogen diesen Wechsel.

Melinda stand auf und schaute direkt auf die Uhr. Wow so spät schon? Schoß es Ihr durch den Kopf. Vier Stunden hatte Sie nun hier verschwendet, denn produktiv war nun mal nichts passiert. Es wurde Zeit sich fertig zu machen. Walter König hatte Sie mit nach New York genommen und diente Ihr als Alibi gegenüber Ihrem Mann Jesper. Genau dieser Walter war der Chef und bester Freund Ihres Mannes. Auf Grund der Geschichte der beiden Männer konnte Sie die Analystin diese tiefe Freundschaft nur beneiden, denn die Wahrscheinlichkeit war gegen NULL, dass ausgerechnet diese beiden mal Freunde, geschweige denn beste Freunde werden konnten. Sie war aber auch dankbar für diese Freundschaft, denn immerhin hatte Walter es geschafft Jesper in den Yard zu holen, wo Sie sich kennen und lieben gelernt hatten. Melinda war schon immer eine Frau der Zahlen und Statistiken gewesen, Jesper hingegen der Geistes Wissenschaftler, Detektiv und nun Inspektor konnte nicht weiter entfernt und gleichzeitig so nah an Ihr sein wie kein anderer Mensch. Jesper war sehr analytisch und vertraute generell nur auf Wissenschaftliche Fakten, hier waren sie sich gleich. Doch im Gegensatz zu Melinda lies Jesper auch ausgefallenere Möglichkeiten zu.

Melinda war noch tief in Gedanken, welche weiterhin sich um Ihren geliebten Mann drehten, als es an der Tür klingelte. Walter König stand vor der Tür und sah Ihr direkt an, dass Sie noch nicht ganz bei der anstehenden Aufgabe war.

„Du denkts wieder an Jesper er fehlt Dir. Bereust Du es Ihn nicht informiert zu haben?“ Fragte Walter ohne Begrüßung.

„Nein, es war schon richtig, er fehlt mir einfach nur, wir waren noch nie so lange getrennt von einander.“ Antwortete Sie etwas zu schnell für Walters Gefühl.

Er wollte diesen Gedanken aber nicht weiterführen. Melinda zog sich an und sie verließen zusammen das Gebäude. 

Es ging nach Manhattan zu einem Event veranstaltet von der NY Police. Walter und Melinda waren als Ehrengäste und als Beamte des New Scotland Yard eingeladen worden.

Im Madison Square Garden einige Stunden später.

Von Manhattan ging es über einige Stadtteile und verschiedene Locations hin zum Abschluss in den Madison Square Garden. Jede Station zeigte eine andere Seite der Polizeiarbeit in NY. Jede Geschichte eine Erfolgsstory nicht im Sinne der Ermittlung oder eines Falles, sondern im Sinne des Zusammenhalts in der Gemeinschaft der Stadt.

Melinda fand die Idee sehr gut gesellschaftliche Verknüpfungen zwischen Bürgern und Polizei zu feiern und ein großes Fest daraus zu organisieren. Hier spielten wieder Statistiken eine große Rolle, denn wie sich zeigte ergab nicht nur das jährliche Fest, sondern auch die daraus resultierende positive Verknüpfung der Menschen mit der Polizei wirklich gute Ergebnisse. Der Polizei wurde mehr vertraut und die Verbindung mit die Polizei hilft uns eh nicht schwindelte immer mehr. Natürlich war nicht nur das Fest Grund hierfür, sondern auch ein gute Personalpolitik in der Polizeibehörde hatten hier für diesen positiven Aufschwung gesorgt.

Zahlen, Resultate, Gegenanzeigen und Aufarbeitungen von verschiedenen Informationen rauschten durch Melindas Kopf. Sie konnte nicht los lassen. In jedem Aspekt Ihres Lebens war Sie die Analystin. Ihr selbst machte dies nicht aus, doch Ihr Umkreis an Menschen taten sich damit oft schwer. Walter kannte dies von Ihr und sah Ihr auch in diesem Moment an, dass Sie wieder in Eventualitäten gefangen war, so definierte er es für sich.

Sie waren gerade in diesem riesigen Stadion, Veranstaltungsort angekommen als bei Melinda auf einmal die Alarmglocken läuteten. Sie packte Walter am Arm und zog Ihn zur Seite. „Walter ich weiß noch nicht, was aber irgendwas stimmt, hier nicht bzw. wird passieren“ flüsterte Sie Ihm zu.

Walter König kannte diese Vorahnungen und vertraute Ihnen. Melinda Jones hatte ein sehr gutes Gespür und Ihre Vorhersagen hatten ein Wahrscheinlichkeit von 90% sich zu erfüllen. Doch diesmal hatte auch Walter schon ein komisches Gefühl gehabt. Alles war, wie in den USA gewohnt, sehr auf Hochglanz und Pomp ausgelegt. Doch was auch Walter stutzig machte, war beim Eintreffen in den Madison Square Garden passiert. 

Es war der eine Wachposten. Die Orden an der Ausgehuniform waren nicht gerade und die Jacke schien etwas zu groß zu sein. Anscheinend war dies nur Melinda und Ihm aufgefallen. Ein so artiger Fehler in der Uniform, auch wenn noch so klein, war dem Rahmen und der Veranstaltung nicht angemessen. Bereits beim Antritt der Parade wurden wesentlich geringere Fehler beanstandet. Also warum wurde nun darüber hinweg gesehen oder war es wirklich nur den englischen Gästen aufgefallen.

Walter wollte bereits Ihren Kontakt beim NYPD ansprechen als Melinda Ihn erneut zur Seite zog und sich mit Ihm im Schlepptau auf dem Absatz umdrehte und den Weg zum Eingang antrat. Der Weg war nicht lang trotzdem brauchten sie fast ein viertel Stunde, um an den Ausgang Ihrer Beobachtung an zu kommen. Der besagte Beamte war nicht mehr vor Ort ein junger Rekrut hatte seinen Platz eingenommen.

Walter und Melinda zeigten Ihre Dienstausweise und erkundigten sich nach dem Verbleibt des Kollegen. Sie haben vergessen Ihm was zu geben, begründeten Sie Ihre Anfrage. 

Rekrut Jameson Sir. Ich bin den ganzen Tag an dieser Stelle eingesetzt. Nur beim Einlauf des Chefs war ich kurz auf dem WC. Einen andern Offizier hätte es hier aber nicht geben dürfen, da alle Kollegen und Kolleginnen an anderer Stelle postiert sein. Erklärte der junge Polizist den beiden.

Melinda hatte am schnellsten geschaltet und griff nach dem Funkgerät des Rekruten, doch es war zu spät.

Es gab einen lauten Knall, dann viel Rauch und in der Folge eine wirklich furchtbare Stille.

Drei Menschen standen vor dem in Schutt und Asche gelegten Madison Square Garden. Ein Ermittler des New Scotland Yards, eine Analystin des New Scotland Yards und ein NYPD Rekrut. Keiner war in der Lage etwas zu sagen. Es war absolut undenkbar was hier gerade passiert war und doch sahen die drei, dass es so genau so war.

Was sowohl Melinda wie auch Walter nicht wussten war, was in London passierte. Denn zeitgleich zur Katastrophe in New York startete der Sturm für Jesper Jones der Ihm und allen seinen Kollegen alles abverlangen würde.

Es war gut das Melinda dies nicht wusste, denn sie wäre sofort Jesper zur Hilfe geeilt.

So aber konzentrierte Sie sich alle Fakten zu sammeln und diese in Zusammenhang zu setzen. Walter musste danach gar nicht fragen. Es dauerte keine 10 Minuten als das ganze Gelände abgesperrt wurde und etliche Einsatzkräfte vor Ort eintrafen. Feuerwehr, Polizei, Katastrophenschutz und andere Behörden von denen Melinda noch nie was gehört hatte tummelten sich nun vor Ort. Sie alle versuchten zu verstehen, wie dies möglich war und vor allem wie es nun weitergehen sollte, denn 75 % alle im Dienst befindlichen Polizisten waren in diesem Schutthaufen begraben. Wie sollte sich die Stadt jemals davon erholen.

Die Schätzungen der Polizisten vor Ort waren jedoch falsch, wie Melinda nach kurzer Zeit nachrechnete. Es waren die Urlauber, die Kranken und auch die suspendierten Kräfte nicht berücksichtigt worden. Woher Sie dies wusste? Ganz einfach Melinda hatte sich bereits vor der Veranstaltung alle aktuellen Zahlen des NYPD angeschaut und gemerkt. Hinzu kommen Ihre eigenen Beobachtungen. 75% aller Polizisten wären viel viel mehr Menschen gewesen als es in den letzten vier Stunden zu Gesicht bekommen hatte. Des Weiteren waren auch noch gar nicht alle Einsatzkräfte im Garden angekommen als dieser fast schon pulverisiert wurde.

Mit vorsichtigen Schätzungen ging Melinda von einem Verlust von 10% der gesamt angestellten Polizisten aus. Menschlich wären auch 1% eine Katastrophe gewesen, was Ihre Berechnungen nicht verschlimmern sollten. Aber warum wurde von offizieller Seite eine so hohe falsche Zahl angegeben?

Dies erschloss sich Ihr einfach nicht und sie war sich sicher, dass dies einen Grund haben musste.

Walter konnte Ihr hier auch nicht helfen, denn er war zum leitenden Ermittler benannt worden. Somit war er viel Unterwegs und koordinierte alle vor Ort befindlichen Behörden und Einsatzkräfte. 

Melinda sehnte sich sehr nach Jesper er würde Ihr Ruhe und Ordnung geben. Die ganze Situation verstörte Sie, normalerweise kannte Sie diese nur aus den Datenblättern. Der Abstand zur Realität half Ihr dies zu verarbeiten und dann gute Ergebnisse zu liefern. Sie war nun mal kein Mensch für den Außendienst. So nah an dem Geschehen zu sein unterbrach Ihre Ruhe und Ordnung. Jesper hatte in ähnlichen Situationen Ihr immer den entsprechenden Halt gegeben, den Sie benötigte, um Ihre Arbeit im gleichen Maße und gleicher Qualität zu erledigen. Dies fiel Ihr heute sehr schwer. Sie war nur knapp einer Explosion entkommen, die ein riesiges Bauwerk in Schutt und Asche verwandelt hatte.

Ihr Logikzentrum merkte, dass Sie anscheinend einen Schock erlitten hatte. Ihr Emotionales Zentrum war still zu still, musste sicher am Schock liegen. Auch beim weiteren hin sich hinein hören wurde Melinda nicht aus sich selbst schlau. Sie griff daher nach Ihrem Mobile und wähle die Nummer Ihres Mannes an. Es klingelte nicht mal. Sofort ging die Mailbox an. Dies war noch seltsamer, denn Jesper schaltete nie sein Handy aus und die Mailbox ging nie an. Naja, er war nun der Abteilungsleiter und hatte sicher nur viel zu tun. Sie würde es später nochmal probieren. 

Melinda machte sich zwar Sorgen wegen der Ereignisse in NY aber tatsächlich nicht um Ihren Mann. Er war ein guter Mensch und ein guter Polizist.

Noch in Gedanken versunken kam ein großer dunkel angezogener Mann auf sie zu. „Entschuldigung sind sie befugt sich hier auf zu halten?“ erkundigte er sich.

„Sie müssen sich nicht entschuldigen aber ausweisen bevor Sie entsprechende Fragen stellen. Ich bin Analystin des New Scotland Yard und mit Herrn Walter König hier eingetroffen“ erwiderte Melinda sehr ungehalten.

„Mein Name ist Jones, Jameson Jones NSA und ab sofort durch Mr König dazu angehalten alles an Personal und Menschen hier entsprechend zu koordinieren. Sie scheinen also Melinda Jones zu sein, was etwas lustig ist da wir nicht verwandt sind und trotzdem den gleichen Nachnamen tragen. Sie Mrs. Jones werden hier nicht mehr benötigt unsere eigenen Analysten werden Ihre Aufgaben übernehmen.“ Ergänzte Agent Jones. Melinda wollte sich schon in eine Diskussion mit diesem Herrn begeben als Ihr Moble klingelte und eine SMS Ihr bestätigte das Walter sie abgezogen hatte.

Ohne den anderen Jones auch nur noch einen Blicks zu gewähren drehte Sie sich um und lies Ihn einfach stehen. Sie verlies den Tatort und wand sich einem Taxi zu. 

Einige Minuten vorher:

„Sie heißen wirklich Jones? Das kann ja witzig werden. Mrs. ich habe einem guten Freund versprochen seine Frau aus gefährlichen Angelegenheiten hier in New York raus zuhalten. Somit muss ich Ihnen eine sehr unangenehme Aufgabe erteilen. Suchen sie bitte Melinda Jones auf. Bevor sie Fragen ja sie heißt auch Jones und eine Verwandtschaft ist glaube ich nicht wirklich vorhanden, falls Sie dies etwas beruhigt. Schicken Sie die Dame bitte formell weg. Ich werde dies per SMS bestätigen.“ Gab Walter von sich.

Sein Gesprächspartner war nicht besonders begeistert von einem externen Befehle zu erhalten aber seine eigenen Chefs hatten so endschieden, warum auch immer. Ihm war es egal solange Ergebnisse für diese Katastrophe gefunden wurden. So machte er sich direkt auf die entsprechende Dame zu finden. Doch er würde weiter gehen als sein Auftrag vorsah. Denn wenn ein so hochrangiger Beamter eine potenzielle Hilfe weg schickte, wollte er auch wirklich die Sicherheit der Frau garantieren.

Das Gespräch war etwas eisig und er fühlte sich nicht gut dabei. Sie ließ ihn einfach stehen. Gut für Ihn, denn so konnte er Ihr unauffällig folgen und sicher gehen, dass die Frau ohne Schaden dort ankam wo sie hin wollte.

Gegenwart 15:00 New York in einem Yellow Cab.

„Entschuldigen Sie Mister kann es sein, dass der blaue Wagen uns verfolgt?“ Fragte Melinda den Fahrer.

„Joo Mam das ist gut möglich aber in New York gibt es so viele Autos da fährt man ganz oft in die gleiche Richtung.“ Antwortete der Taxifahrer.

„Ok Mister wäre es möglich das wir einmal um den Block fahren, bevor Sie mich an meinem Ziel absetzten?“ antwortete Melinda.

So geschah es und der blaue Wagen war weg. Wurde Sie paranoid oder wurde Sie wirklich verfolgt? Melinda schob es erst einmal auf die Situation und Ihre angespannten Nerven. 

In Ihrer Wohnung angekommen fehlte Ihr die Ruhe. Sie wollte etwas tun etwas Aktives beitragen. Doch wie sollte dies gehen? Da kam Ihr die rettende Idee. Sie meldete sich beim NYPD und erfragte die aktuellen Einsatzstatistiken. Sie gab sich als Reporterin einer kleinen Zeitung aus. Für solche Fälle hatte Melinda einige vorbereitete Emailadressen, immerhin gab nicht jeder gerne Informationen an die Polizei weiter und durch diese Masche hatte Sie schon bei einigen Fällen die lösenden Informationen erhalten.

Die Email kam spät. Melinda sahs wie auf heißen Kohlen vor Ihrem Rechner. Doch nach einer Stunde das erlösende PING Ihres Emailprogramms. 

Nun konnte Sie endlich arbeiten. In einer ruhigen Umgebung ohne die Einflüsse des eigentlichen Tatorts. Sie schob Daten hin und her und verglich den einen Satz mit den anderen. Ein Bild formte sich und je näher Sie kam um so sprachloser wurde Melinda.

Fünf Stunden nach der Explosion:

Bereits seit vier Stunden analysierte Melinda alle Daten und bereitete diese auf. Doch ein kleines Puzzleteil fehlte. Sie konnte es nicht fassen, was war Ihr entgangen? Melinda stand vor einem Rätsel, Ihr fehlten Daten und ohne aufzufliegen würde Sie nicht an diese kommen. Melinda wusste, dass sie diesmal etwas übers Ziel hinaus geschossen war. Immerhin hatte Walter Sie offiziell abgezogen.

Mit schlechtem Gewissen und dem Gefühl etwas falsch gemacht zu haben nahm Melinda Ihr Mobile in die Hand und wählte die Nummer von Walter König.

Als Walter ans Telefon ging fing Melinda direkt an zu erzählen wie auch Ihre aktuellen Ergebnisse zusammen zu fassen. Walter hörte aufmerksam zu  und unterbrach Melinda nicht er wusste, dass Sie ein schlechtes Gewissen hatte. 

Als Sie fertig war antwortet Walter: „Ja Melinda all dies weiß ich bereits und auch mir fehlt dieses Puzzelstück. Ich kann Dich aber nicht in diese Ermittlung einbeziehen ich habe es Jesper versprochen.“

„Walter Du kennst mich ich werde hier nicht locker lassen, bevor ich dieses Rätsel gelöst habe. Mit Deinem Segen aber auch ohne Deinen Segen.“ Antwortete Sie nur kurz.

„Melinda ich werde mein Versprechen Deinem Mann gegenüber nicht brechen. Aber Schutz ist bereits vor Ort und ich werde Dir alle Daten zukommen lassen.“ War Walters Reaktion. Sie hatte mit was anderem gerechnet. Also war sie doch verfolgt worden und Ihr Bodyguard war also noch in der Nähe. Soe tippe auf den unsympathischen NSA Mann. Er schien wohl doch auch seine guten Seiten zu haben.

Sie hatte den Gedanken noch nicht zu Ende gedacht als sowohl Ihr Mobile wie auch Ihr Email Programm eine lauten PING von sich gaben.

In den nächsten zwei Stunden war Melinda voll in Ihrem Element. Es dauerte aber noch weitere drei Stunden, bis Ihre Ergebnisse von den Analysten vor Ort bestätig wurden.

Melinda war schockiert. Es war kein großer Plan Chaos zu bringen. Auch war es kein kriminelles Genie, welche für die Katastrophe verantwortlich war. Nein es war viel bekloppter, dachte Melinda. Wie konnte ein so stupider Fehler so eine riesiger Katastrophe auslösen. Es musste doch mehrfach geprüft worden sein.

Ein Tag nach der Katastrophe: New York Times Schlagzeile

Eine Verwechslung der Adresse führte zu einer der größten Katastrophen der New Yorker Neuzeit. Wie der Artikel berichtet, sollte eigentlich das alte Yankee Stadion gesprengt werden. Doch der Bauunternehmer war mit seinem Sprengstoff in den Madison Square Garden gekommen und hatte die Sprengung pünktlich wie in der Genehmigung durchgeführt. Natürlich hatte er keine Absperrungen oder andere Vorsichtsmaßnahmen getätigt. Melinda war unklar, wie dies passieren konnte. Die Daten waren eindeutig und besagten, dass genau dies der Ursprung der Katastrophe waren.

„Wie unwahrscheinlich eine Lösung auf erscheint. Die Statistik sagt JA oder NEIN. Es gibt kein eventuell soweit ausreichend Daten erfasst werden. In den kommenden Kapiteln werde ich Sie auf die Reise der Datenanalyse mit nehmen und Ihnen zeigen wie spannend Daten und Fakten wirklich sind.

Willkommen bei Melinda Jones Datenanalyse und Menschliche Fakten!“

Melinda hatte endliche einen Anfang für Ihr Buch gefunden. Die Ereignisse und vor allem das sehr unbefriedigende Ende der Katastrophe hatten es Ihr gezeigt. 

Begonnen mit Sherlok Holmes und geendet mit Melinda Jones war der Anfang genau  das, was Sie sich gewünscht hatte.

Zitat Sherlok Holmes „Wenn Du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das, was übrig bleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich Sie auch ist.

Die Aufarbeitung und die weiteren Ermittlungen wurden durch Walter wieder an die entsprechenden Behörden übergeben. Er war ja auch eigentlich wegen einem ganz anderem Fall nach New York gekommen. Melinda hin gegen war endlich im Flow und schrieb ein Kapitel nach dem anderen. Es lief gut für beide und so nutzen Sie die Zeit in den USA, um Ihre eigenen Projekt bzw. Fälle abzuschließen. Weder Walter noch Melinda hatte auch nur die geringste Idee, was zur gleichen Zeit in London passierte.